Aktuelles + Termine

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“
Václav Havel

22.11.2020

Wir trauern um Christoph „Krenny“ Kötter

unseren ehemaligen geschäftsführenden Vorstand und Freund.

Christoph war Alt & Jung Nord-Ost e. V. als Mitglied, als Mitarbeiter und schließlich auch als geschäftsführender Vorstand verbunden.

Unerwartet ist er Anfang der Woche verstorben. Zu jung, inmitten einer Lebensphase, in der er zu einer neuen und erfüllten Reise aufgebrochen ist. Wir erinnern Christoph als verlässlichen, zugewandten und enga- gierten Menschen, der seine eigene Meinung und Überzeugung hatte, sich im Gespräch immer zugänglich zeigte und an gemeinsamen Lösungen interessiert war. Er war bodenständig, „westfälisch“ standhaft und trat immer für die Menschen und deren Wohlergehen ein. Sein eigenes Schicksal hat es ihm nicht immer leicht gemacht, umso klarer war sein Engagement für die, die Hilfe und Solidarität benötigen.

Krenny wird uns fehlen, als Freund und als Vorbild. Wir denken an seine Familie und sind dankbar für die Zeit, die wir gemeinsam mit ihm verbracht haben. Ein guter Mensch ist von uns gegangen.

Mitglieder, Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und ehemalige wie aktive Vorstände von Alt & Jung Nord-Ost e. V., Bielefeld

10.09.2020

Ausstellungseröffnung am 10.09.2020

„We are the world“ im Kunst und Kulturhaus Bielefeld

Begleitet von Sonnenschein ließen sich zahlreiche Besucher, von Corona nicht abhalten, die Vernissage im Kunst und Kulturhaus zu besuchen.
Zum coronabedingt verschobenen „Aktionstag 5. Mai“ wurde für die Ausstellung „We are the world“ ein museales Sicherheitskonzept im Kunst- und Kulturhaus entwickelt. Die Besucher konnten sich mit Hilfe eines auf dem Fußboden angebrachten einbahnigen Leitsystems mit Mindestabstand-Hinweisen durch die Ausstellung leiten lassen.
Ein- und Ausgang wurden getrennt, so dass durch das Einbahnstraßensystem der Abstand eingehalten werden konnte. Die während der Ausstellung geöffneten Fenster und Türen lieferten reichlich virusfreie Luft und verbanden so Außen- und Innenausstellung. Als Stärkung wurde, natürlich mit Mund-/Naseschutz und Hygienehandschuhen, eingeschweißte Küchlein und Würstchen gereicht.

Die Künstlergruppe zeigte verschiedenste Werke, welche sich inhaltlich mit Mensch, Natur, Gefühl, Farbe und Corona auseinandersetzen. Beim Durchschreiten der Ausstellung ist schnell festzustellen wie unterschiedlich die Werke und so auch die Künstler sind.
Hier hängt eine kindlich anmutende Strichzeichnung neben einem großformatigen Gemälde mit einem Bergmassiv friedlich und respektvoll nebeneinander. Sowie der Gebetsteppich, der die Nachbarschaft des Hirschgeweihs genießt und gemeinsam in warmen Herbsttönen um die Wette strahlen. Gezeigt wird eine Virenexplosion welche zum Nachdenken anregt, aber doch freundlich daherkommt und ein Gefühl von Hoffnung aufflammen lässt.

„We are the world“ so der Titel der Ausstellung, zeigt die Exklusivität der Kunst und Künstler, zeigt Farbe, Gefühle, zeigt Schwarz und Weiß. Doch es funktioniert unter einem Dach inklusiv miteinander. Wir sind Menschen ein Teil der Welt, wir sind die Welt, sprengen Grenzen und vereinen mit unseren Werken.
Ausstellungsdauer vom 10.09.-10.12.2020
Dirk Otterstedde
Bereichsleitung Kunst und Kultur

Gefördert duch: Aktion Mensch und Alt & Jung Nord-Ost e.V.

15.09.2020

Willkommen im Team

Wir sind größer geworden! Alt und Jung Nord-Ost e.V. jetzt mit zwei weiteren Quartiers-Teams für Bielefeld

Seit 1978 ist der Verein Alt und Jung Nord-Ost in vielen Bielefelder Quartieren mit einem Servicestützpunkt vor Ort. 9 multiprofessionelle Teams bieten ambulante Pflege, soziale Hilfen, soziale Beratung und individuelle Begleitung bei Unterstützungsbedarf.
Bis heute gilt unverändert das Ziel, Menschen mit besonderem Hilfebedarf individuelle Unterstützung in der eigenen Wohnung zu bieten und ihr Leben so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten.
Seit dem 1.07.2020 sind zwei weitere Teams dazugekommen.

Als die Nachricht von der Insolvenz der Vereins Alt und Jung Süd-West kam, musste es schnell gehen und hat einiges an Tatkraft und Aufwand erfordert. Wir wollten den Kolleg*innen und Kund*innen von „Süd-West“ helfen, ihre gute Arbeit fortzuführen. Nach ein paar Sitzungen und Gesprächen mit der Stadt Bielefeld und der BGW, Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen mbH, die sehr an einer Fortführung des Bielefelder Modells, welches Anfang der 90er Jahre zusammen mit dem Verein entwickelt wurde, interessiert waren, war es klar: Für zwei Teams geht es bei Nord-Ost weiter. Seit dem 1. Juli haben sich uns die Quartiers- und Pflegeteams Paulusviertel und Nordpark angeschlossen und können so die gewohnte Arbeit im Quartier fortführen.
„Alle sind engagiert und schauen positiv in die Zukunft“ sagt Bernd Pörtener, Leitung Soziales im Team Paulusviertel an der Heinrichstraße 24. Auch das Team Nordpark, an der Albert-Schweitzer-Str. 11a wird alle Kund*innen nach dem gewohnten Konzept weiter begleiten. Vor allem die Kund*innen sind glücklich, die gewohnten Gesichter weiter um sich zu haben. „Wir sind so froh, dass wir jetzt von Alt und Jung Nord-Ost e.V. versorgt werden“, sagt eine ehemalige Kundin von Süd-West, „dafür haben wir uns sehr eingesetzt“.

Team Nordpark
Team Paulusviertel

15.08.2020

Das Kunst und Kulturhaus lädt zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 10.09.2020 um 16:00 Uhr an der Kreuzstraße 32 in Bielefeld ein.
14 KünstlerInnen zeigen eine Auswahl ihrer Werke, die bei den Kursen im Kunst- und KuKu entstanden sind.
Dies ist die 3. Ausstellung der dort aktiven Künstler*innen. Gefördert wird die Ausstellung durch den Verein Alt und Jung Nord-Ost und die Aktion Mensch.

Unter dem Motto

We are the world –
Kunst sprengt Grenzen

 

wird Dirk Otterstedde, Leitung des Kunst- und Kulturhauses, die Veranstaltung eröffnen.
Die Ausstellung wird Corona-bedingt im Innenraum und im Außenbereich präsentiert.
Folgende Künstler*innen stellen aus:
1. Marion Kroos
2. Heidi Perucki
3. Ingrid Hagemeier
4. Doris Bille
5. Karl-Josef Hasert
6. Gudrun Hofmann
7. Joachim Kisker
8. Ulrike El Sayed
9. Dieter Wernicke
10. Theresia Eusterbrock
11. Kirsten Conrad
12. Hedwig Brechmann
13. Lindita Bushati
14. Maria Börke

20.05.2020

Wir sind
Alt und Jung Nord-Ost e.V.

Wir sind von der Betriebsschließung des Vereins Alt und Jung Süd-West e.V. nicht betroffen!

Aufgrund der Namensähnlichkeit und einigen Nachfragen sehen wir uns zu einer Stellungnahme veranlasst. Wir bedauern die Betriebsschließung des Vereins Alt und Jung Süd-West, mit dem wir seit der Gründung 1979 viele Jahre einen gemeinsamen Weg gegangen sind.

Der Verein Alt und Jung Nord-Ost ist wirtschaftlich stabil und arbeitet seit über 15 Jahren vollkommen unabhängig von Alt und Jung Süd-West e.V. Daher sind wir von der dortigen Schließung in keiner Weise betroffen.

Wir möchten hier die Gelegenheit nutzen, allen unseren Mitarbeiter*innen und Ehrenamtler*innen zu danken, die für das sichere Fundament unseres Vereins unverzichtbare Dienste leisten. Herzlichen Dank auch für Euren/Ihren Einsatz, Eure/Ihre Stressresistenz und Euer/Ihr Engagement, generell, aber insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten.

Wir bedanken uns ebenso herzlich bei unseren Kund*innen, ihren Angehörigen und Betreuer*innen für ihr Vertrauen, das sie uns entgegenbringen.

Wir freuen uns auf viele neue Projekte, die in diesem Jahr und in der weiteren Zukunft für uns anstehen. Wir haben noch viel vor!

20.05.2020

Viele Terminabsagen durch Corona

Sämtliche Feste und Jubiläen, die wir in diesem Jahr geplant hatten, mussten leider abgesagt werden. Unser Team Rußheide hätte in diesem Sommer gern sein 10-jähriges Jubiläum und das Bestehen des Bielefelder Modell Projektes am Kammermühlenweg zusammen mit der BGW, gefeiert. Auch der Neubau der BGW an der Westerfeldstraße 152a sollte gebührend mit allen Bewohner*innen, unserem Team Am Johannisbach und den Nachbar**innen gefeiert werden.

Viele Veranstaltungen und Feste in den Wohncafés mussten abgesagt werden, da diese zur Sicherheit unserer Mitarbeiter*innen, Ehrenamtler*innen und Besucher*innen geschlossen wurden. Trotz der Umstände sind wir immer bemüht etwas Corona-Kompatibles zu veranstalten. Verschiedene Aktionen haben wir (auch in Kooperation mit der BGW) in den Projekten initiiert, um unseren Kund*innen und den Bewohner*innen diese Zeit zu erleichtern. Unser Ehrenamtler Willy Markert besucht regelmäßig drei Teams und singt mit Interessierten aus den Innenhöfen heraus. Horst Peukert, ebenfalls ein Ehrenamtlicher, spielt Gassenhauer und Hits in den Innenhöfen. Im Projekt Westerfeldstraße gibt es Stuhlgymnastik für Interessierte, initiiert von unserem Team Am Johannisbach – und vieles mehr. Derzeit läuft noch eine Befragung aller Mieter in den BGW-Standorten zu möglichen Aktionen, die man trotz der ungewöhnlichen Umstände in Angriff nehmen kann.

Wir hoffen, dass die Wohncafés bald wieder öffnen können und unsere Ehrenamtler*innen neue, Corona-kompatible Angebote anbieten können.

 

20.05.2020

Wir sind
Alt und Jung Nord-Ost e.V.

Wir sind von der Betriebsschließung des Vereins Alt und Jung Süd-West e.V. nicht betroffen!

Aufgrund der Namensähnlichkeit und einigen Nachfragen sehen wir uns zu einer Stellungnahme veranlasst. Wir bedauern die Betriebsschließung des Vereins Alt und Jung Süd-West, mit dem wir seit der Gründung 1979 viele Jahre einen gemeinsamen Weg gegangen sind.

Der Verein Alt und Jung Nord-Ost ist wirtschaftlich stabil und arbeitet seit über 15 Jahren vollkommen unabhängig von Alt und Jung Süd-West e.V. Daher sind wir von der dortigen Schließung in keiner Weise betroffen.

Wir möchten hier die Gelegenheit nutzen, allen unseren Mitarbeiter*innen und Ehrenamtler*innen zu danken, die für das sichere Fundament unseres Vereins unverzichtbare Dienste leisten. Herzlichen Dank auch für Euren/Ihren Einsatz, Eure/Ihre Stressresistenz und Euer/Ihr Engagement, generell, aber insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten.

Wir bedanken uns ebenso herzlich bei unseren Kund*innen, ihren Angehörigen und Betreuer*innen für ihr Vertrauen, das sie uns entgegenbringen.

Wir freuen uns auf viele neue Projekte, die in diesem Jahr und in der weiteren Zukunft für uns anstehen. Wir haben noch viel vor!

11.05.2020

Wir nähen, was das Zeug hält!

Seit einigen Wochen nähen unsere fleißigen Ehrenamtler*innen, Freunde und Bekannte Atemschutzmasken für unsere Quartiers- und Pflegeteams und für unsere Kund*innen. Dabei ist dem Ideenreichtum kaum eine Grenze gesetzt. Durch die vielen verschiedenen Stoffe die wir im Verein gesammelt haben, die gespendet und auch gekauft wurden, kommt eine Vielzahl an verschiedenen Formen und Mustern zustande.
 
Jedes Mal, wenn neue Atemmasken bei Regina Kaiser, der engagierten Ehrenamtlerin, die die Koordination beim Verteilen, dem Wiedereinsammeln und Waschen der Masken übernommen hat, abgeholt wird, ist unsere Freude über ihren schier endlosen Einfallsreichtum groß.
 
Sterne, Punkte, Streifen, Blumen, mit Bändchen, farbigen Gummi und, und, und … alles ist dabei. Wir freuen uns sehr über das Engagement von Menschen, die uns das Arbeiten in diesen schweren Zeiten durch ihren Einsatz erleichtern und ein wenig mehr Farbe in unseren Alltag bringen.
Die Masken werden zur Ausgabe an unsere Teams von unserer Hygienebeauftragten Katrin Mönkemeyer zentral gesammelt und an die Mitarbeiter*innen und Kund*innen verteilt.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei folgenden Näher*innen:
 
Ehrenamtler*innen
Gisela Thurow, Ille Stemmer, Hildegard Lengert, Sophie Eisermann, Gudrun Hofmann, Regina Kaiser
 
Freund*innen und Bekannte
Sigrid Barke, Susanne Böttcher, Simone Monjau, Britta Steffens, Karsten, Dana Gutermann, Marie Brune, Celine Lipka
 
Außerdem unsere Mitarbeiter*innen Hanna Wright und Dirk Otterstedde.
 
Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir durch die gute Kommunikation unseres Corona-Teams in der Geschäftsstelle des Vereins Alt und Jung Nord-Ost und die daraus resultierenden Maßnahmen, die unsere Pflege und Quartiersteams hervorragend umsetzen, bisher keinen Coronafall – weder im Kollegium, noch unter unserer Kundschaft – hatten oder haben. Wir hoffen, dass das so bleibt.

06.04.2020

Unser Ehrenamtler Willy singt gegen die Einsamkeit!

Unser Ehrenamtler Willy singt gegen die Einsamkeit!
In dieser doch sehr außergewöhnlichen Zeit, sind wir gezwungen in unseren Wohnungen zu bleiben, um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Das ist schwer, aber nötig. Vielen fehlt der Kontakt zu anderen Menschen. Besonders schwer wird es dann, wenn man pflegebedürftig ist oder einen anderen Hilfebedarf hat und der Kontakt zu anderen besonders wichtig ist.
Um der Einsamkeit vorzubeugen, haben wir uns überlegt, dass unser Ehrenamtler Willy Markert in alle unsere Quartiers-Teams fährt und dort, trotz aller Widrigkeiten, mit den Menschen zusammen singt.
Willy, der auch in „normalen“ Zeiten in einigen unserer Standorte mit unseren Kunden singt, fährt nun täglich in eines unserer neun Quartiers- und Pflegeteams (Link) um mit unseren Kunden und deren Nachbarn zu singen. Mit Gitarre, einem kleinen Verstärker, Mikrofon und Tablet bewaffnet, stellt sich Willy in die Innenhöfe, vor die Eingänge und in die Gärten, eben da, wo er die meisten Menschen erreichen kann, und singt Gassenhauer, Volkslieder und Chansons.
Schön ist es zu sehen, wie die Menschen an die Fenster, auf die Balkone, ihre Terrassen, vor die Haustüren und in die Gärten kommen, um dabei zu sein.
Wir danken Willy vielmals dafür, dass er viel Mühe auf sich nimmt, mehr als sonst, um durch die Projekte zu fahren und den Menschen ein wenig Freude zu bringen.
Wir laden alle Nachbarn in den Projekten und um die Projekte herum herzlich ein dazu zu kommen. Flyer zu der Aktion werden in der Nachbarschaft verteilt.
Wir hoffen, dass Euch die Aktion ein wenig Freude und Nähe zu anderen bringt.
Gemeinsam schaffen wir das!
Hinweis: Bitte keine Gruppenbildungen. Es muss ein Sicherheitsabstand von mind. 2 Metern zum Nebenmann eingehalten werden. Am besten ihr bleibt in euren Wohnungen.

31.03.2020

Solidarität groß geschrieben. Danke an die Brockensammlung!

Es ist doch toll, wie sich unsere Stadt in Krisenzeiten solidarisiert und wie viele Menschen es gibt, die bereit sind zu helfen. Alle rücken zusammen (bildlich gesprochen), konzentrieren sich auf das Wesentliche und versuchen für einander da zu sein, um die ungewohnte Situation so gut wie möglich zu bewältigen. Wie allgemein bekannt ist, kann der Bedarf an Schutzkleidung derzeit nicht gedeckt werden und wir sind gezwungen Alternativen zu finden um unsere Mitarbeiter und Kunden vor Infektionen zu schützen.

Schutzkittel die wir bestellt haben, sind erst ab Juni lieferbar. Daher haben wir uns – mit viel Abstand – zusammengesetzt und Ideen gesammelt, was Schutz bieten könnte für den Fall, dass es keine Schutzkleidung mehr gibt. Eine der Ideen war, Herrenoberhemden mit der Knopfleiste auf dem Rücken zu tragen, als Kittel.

Ein Anruf bei der Bielefelder Brockensammlung hat gereicht um Frau Hintz, Betriebsleitung der Brockensammlung, sofort aktiv werden zu lassen und knapp 50 Herrenhemden für uns heraus zu suchen und dies sogar als Spende. Gestern wurde alles abgeholt. Noch einmal ganz herzlichen Dank für diese großartige Unterstützung.

 

24.03.2020

Atemschutzmasken und Kleiderspenden – Ihre Unterstützung wird gebraucht

Liebe Mitbürger,

wie Sie sicher gehört haben, gibt es überall in der Pflege große Schwierigkeiten, Schutzkleidung für Mitarbeiter zu bekommen. Auch wir haben dasselbe Problem wie alle anderen, die in diesen Zeiten Menschen versorgen, die dies nicht selbst können.

Daher bitten wir Sie, wenn Ihnen dieses möglich ist, Atemschutzmasken für unsere Mitarbeiter zu nähen. Diese können Sie bitte gewaschen in der Geschäftsstelle des Vereins Alt und Jung Nord-Ost, Buddestraße 15, 33602 Bielefeld, 3. Stock bei Katrin Mönkemeyer oder Ralf Kampmann abgeben.
Eine Anleitung zum Nähen finden Sie hier, aber es gibt zahlreiche weitere im Internet, falls Ihnen dieser nicht zusagt.

Desweiteren bitten wir um Spenden von Baumwoll T-Shirts (so groß wie möglich) oder Hemden, die nicht mehr gebraucht werden. Wir freuen uns, wenn Sie uns diese gewaschen zur Verfügung stellen können. Auch diese brauchen wir dringend als Schutz für unsere Mitarbeiter und Kunden.

Diese Situation ist für uns alle außergewöhnlich und belastend. Nur gemeinsam können wir das schaffen. Wir danken von Herzen allen, die sich in dieser Situation für uns alle engagieren.

Bei Fragen können Sie gerne unter 0521 9826327 anrufen.

Herzliche Grüße
M. Antic

18.03.2020

Schließung der Quartiers-Wohncafés

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Besucher*innen, liebe Kund*innen,

aus Gründen des Infektionsschutzes sind wir gezwungen den Betrieb aller Stadtteil-Wohncafés und Quartierstreffpunkte vorübergehend einzustellen. Dies dient dem Schutz aller Beteiligten.
Für das Mittagessen bitten wir unsere Kunden und Besucher, auf externe Lieferdienste zurückzugreifen.
Auf die Unterstützung durch unsere Ehrenamtler müssen wir zum Schutz aller vorübergehend verzichten.
Wir befinden uns in einer besonderen Situation, in der wir alle Verantwortung für unsere Mitmenschen tragen. Wir bitten Sie, unsere Bemühungen um die Gesundheit unserer Kunden, der Anwohner und unserer Mitarbeiter zu unterstützen, indem Sie als Bewohner der Bielefelder Modelle, Kunde oder Angehöriger unserer Kunden auf persönliche/private Kontakte, vorübergehend so weit wie möglich verzichten.
Kunden die derzeit besondere Unterstützung benötigen, bitten wir sich mit den Mitarbeitern der Teams in Verbindung zu setzen oder in der Geschäftsstelle des Vereins anzurufen. Telefon: 0521 98263-0

Unsere Teams können aktiv werden und weitere Hilfen veranlassen.
Wie wünschen Ihnen, dass sie gesund bleiben und bitten um Ihr Verständnis in dieser außergewöhnlichen Situation.

Simone Schmitt (Geschäftsführender Vorstand)
Ralf Kampmann (Pflegedienstleitung)

 

28.02.2020

Sponsoring TuS Brake

Unsere beiden Braker Teams Brakhof und Kerksiek unterstützen den TuS Brake mit einer Werbebande. Außerdem bekommt die E-Jugend einen Satz Trikots, die wir gesponsort haben. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem TuS Brake und die dadurch folgenden gemeinsamen Aktionen. Wir werden berichten.

Das Bande wird hier schön von Herrn Bäcker präsentiert

 

28.02.2020

Bielefelder Care Day 2020

Deine Berufserkundung in der Pflege im Mai und Juni 2020.

15.12.2019

Leben, was Nachbarschaft ausmacht

Ich freue mich immer wieder, wenn ich aus dem Büro komme und auf Veranstaltungen in Kontakt mit den Menschen treten kann, die an der Basis arbeiten. Dort treffe ich nicht nur Mitarbeiter und Ehrenamtler, sondern auch Kunden und deren Angehörige, die mir Feedback aus dem Alltag geben. Heute war ich beim jährlichen Frühstück, das die Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (BGW) für die im „Bielefelder Modell“ tätigen Ehrenamtler ausrichtet.

Etwa 60 Ehrenamtler hatten sich eingefunden. Oliver Klingelberg von der BGW eröffnete die Veranstaltung. Er sagte, dieses Frühstück würde nicht nur zum Dank, sondern auch als Zeichen der Wertschätzung für die wertvolle Arbeit, die die Ehrenamtlichen jeden Tag in den Bielefelder Modellen leisten, veranstaltet. Ohne sie sei das so garnicht möglich. Dass das Bielefelder Modell so erfolgreich sei, läge vor allem auch an dem Mix aus Ehrenamtlicher Arbeit, Angeboten in den Wohncafés und den Quartiers- und Pflegeteams vor Ort. Dieses sei nun auch durch die Evaluation des Bielefelder Modells der Uni Bielefeld bestätigt, die unter der Leitung von Prof. Dr. Wingenfeld im dritten Jahr läuft.

Nicht unerwähnt lassen wollte er das Wohncafé an der Westerfeldstraße 152a, wo ein Neubau entstanden ist und wie gut dieses angenommen wird. „Da kann man leben, was Nachbarschaft ausmacht“.

Ich habe mich mit Willy Markert unterhalten. Willy hat im „alten“ Wohncafé an der Westerfeldstraße ehranamtlich gekocht, damit fing alles an. Das hat ihm großen Spaß gemacht. Die Kolleg*innen haben später erfahren, dass er auch Gitarre spielt und singt. Die Sozialarbeiterin des Teams, Anke Niemeier, hat ihn gefragt, ob er nicht beim 10-jährigen Jubiläum des Projekts Singen mag. Willy hat angenommen und ist super angekommen. Seither singt er ehrenamtlich in zwei Wohnprojekten/Teams, macht Spiele, Gedächtnistraining, geht mit den Bewohnern im Sommer auf eine Wiese samt Gitarre. „Manchmal quasseln wir auch nur“, sagt er. Willy ist ehemaliger IT-Manager, und wenn er erzählt, merkt man wie sehr ihm die ehrenamtliche Arbeit am Herzen liegt: „Klar macht mir das Freude, wenn ich sehe wie die mitmachen, da könnte ich auch täglich hingehen, die würden alle kommen. Man kennt die Leute ja auch mittlerweile, ich weiß was die so mögen. Renate zum Beispiel macht gerne diese Mandalas, da erwische ich mich schon mal dabei, dass ich ihr ein Mandala-Buch mitbringe. Und klar helfe ich auch, wenn Heinrichs Gebiss wackelt.“

Marion E. ist über ihre Oma zum Ehrenamt gekommen. „Unsere Oma wohnte hier im Projekt und wurde von Euch (Alt und Jung Nord-Ost e.V.) gepflegt. Irgendwann hat mich die Ehrenamtsbeauftragte Ute Heinrich angesprochen, ob ich nicht Lust hätte etwas im Wohncafé zu machen. Hatte ich! Mittlerweile ist die ganze Familie ehrenamtlich im Team tätig. Und wir machen das gerne.“ Es ist schön zu sehen, sagt sie, wie toll sich hier alle umeinander kümmern. Hier spielen alle gut zusammen: Das Team, die Ehrenamtler, die Bewohner und das Umfeld. Am Beispiel einer Dame, die mit etwa 60 Jahren mit Alt und Jung Nord-Ost und dem Wohncafé an der Braker Str. 111 in Kontakt getreten ist, erklärt sie kurz, was sie an unserer Arbeit so gut findet: „Die hat kein gutes Leben gehabt und hier hat sie erst gelernt, was Liebe und Zuwendung bedeutet. Hier hat sie zum ersten Mal Geburtstag und Weihnachten gefeiert. Und manchmal wird sie auch in den Arm genommen. So soll das doch funktionieren, das Konzept Alt und Jung, ne?!“

M. Antiç

20.12.2019

Pakete mit Herz

Mit viel Freude sammelt Gudula Schinke die „Pakete mit Herz“ in ihrem Büro. Bereits seit vielen Jahren nimmt Alt und Jung Nord-Ost an der Aktion der „Neuen Westfälischen“ teil und verteilt Wunschzettel an unsere Kunden. Wir freuen uns immer wieder über die engagierten Bielefelder*innen, die Geschenke für Menschen kaufen, die sie persönlich gar nicht kennen. Alle möchten etwas Gutes Beitragen und dafür sind wir sehr dankbar – unsere Kunden natürlich ganz besonders. Das ist wohl der Geist der Weihnacht.

15.12.2019

Brake aktuell

Ausgabe Dezember 2019

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11.11.2019

Zwei Stadtteil-Wohncafés im Bielefelder Modell in Brake

Die Besonderheit des Bielefelder Modells ist ein quartiersbezogener Ansatz des Wohnens mit Versorgungssicherheit ohne Betreuungspauschale.
Einbezogen in bestehende Wohnquartiere und in guter infrastruktureller Anbindung werden jüngeren wie auch älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung komfortable und barrierefreie Wohnungen angeboten. Dieses passiert durch Wohnungsbaugesellschaften.
Kombiniert ist dieses Angebot mit einem Wohncafé als Treffpunkt, das allen Menschen in der Nachbarschaft offensteht. Gleichzeitig ist ein sozialer Dienstleister mit einem Servicestützpunkt und einem umfassenden Leistungsangebot, gepaart aus ambulanter Pflege und sozialen Hilfen, rund um die Uhr im Quartier präsent und für alle ansprechbar.
Das Wohncafé im Bielefelder Modell-Projekt an der Brakhofstraße 16 gibt es nun schon seit 2003. Es ist ein fester Bestandteil des Wohnquartiers Brakhof geworden. Viele verschiedene Angebote gab es dort in dieser Zeit, je nach dem welches Angebot unsere ehrenamtlichen Unterstützer*innen eingebracht haben. Denn hier kann sich jede/r mit seinen Interessen und Ideen für seinen Stadtteil engagieren. Donnerstags findet beispielsweise das wöchentliche Frühstück von 9.30 bis 11.30 Uhr statt. Wir freuen uns, dass wir aktuell eine neue ehrenamtliche Kraft begrüßen dürfen, die das Frühstück ab sofort organisiert. Dienstags von 15.00 bis 17.00 Uhr findet die „Bunte Stunde“ statt. Wie der Name schon ahnen lässt, werden hier verschiedene Angebote gemacht. So trifft man beispielsweise Nachbarn und Interessierte aus dem Quartier. Es wird nicht nur gemeinsam gefrühstückt, sondern Zeitung gelesen, Gedächtnistraining gemacht, gesungen oder einfach nur zusammengesessen und geplauscht. Gemütlich ist es immer. Viele kommen seit Jahren und fühlen sich hier zuhause. Über „Zuwachs“ freuen wir uns sehr.  
Das Wohncafé an der Braker Str. 111 besteht seit nunmehr 5 Jahren. Unsere Quartiersmanagerin, Ute Heinrich, ist im Quartier bekannt und sorgt dafür, dass sich die Menschen in Brake miteinander vernetzen um das Wohncafé lebendig zu halten. Gymnastik, Malerei, Singen und vieles mehr wird dort von engagierten Menschen angeboten, die Angebote werden gut angenommen und das Wohncafé ist zu einem sehr lebendigen Ort geworden, wo man viele verschiedene Menschen treffen kann. Da das Fortbestehen der Stadtteilwohncafés von der guten Arbeit der Ehrenamtler*innen abhängt, suchen wir immer Menschen, die Lust haben sich für Ihren Stadtteil stark zu machen und etwas sinngebendes zu tun. Gerne nehmen wir Ihre Anregungen und Ideen entgegen und bieten Ihnen vielfältige Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu betätigen.

Die Angebote in den Wohncafés finden sie unter www.altundjung-nordost.org
Sie haben Lust? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns kontaktieren.

Team Brakhof
Kontakt Soziales: Hanna Wright 0151 68800142 oder Sebastian Pelke 0151 14631947
Das Quartiers -und Pflegeteam erreichen Sie unter 0521 7707868.

Team Kerksiek
Kontakt: Ute Heinrich (Quartiersmanagerin) 0151 11877637
Das Quartiers –und Pflegeteam erreichen Sie unter 0521 96200383
Das Wohncafé ist offen für alle Menschen, ob jung oder alt.

04.11.2019

Kundenreise an die Ostsee bei Alt und Jung Nord-Ost e.V.

eit nunmehr 8 Jahren veranstalten wir, der ambulante Pflegeverein Alt und Jung Nord-Ost, Reisen für unsere Kunden. Das besondere an diesen Reisen ist, dass auch Menschen mit Einschränkungen, vor allem aber mit Rollstuhl, daran teilnehmen können.

In diesem Jahr ging es für 5 Tage nach Wendtorf an die Ostsee. Die Gruppe bestand aus 27 Reisenden, 18 Kunden, davon 8 Rollifahrer*innen und 9 Betreuer*innen.  Es ging früh morgens mit dem Bus, in Richtung Ostsee los. Zentraler Treffpunkt war der Parkplatz vor dem Büro unseres Quartiers -und Pflegeteams Kerksiek. Ausgelassene Stimmung und große Vorfreude herrschte in der Gruppe, die sich vor Reisebeginn zu einem Kennenlerntreffen im Stadtteil-Wohncafé an der Braker Str. 111, getroffen hat.
In Wendtorf angekommen, zog es die Gruppe am folgenden Tag an den Schöneberger Strand. Ein großer Moment für einige Reiseteilnehmer, denn es war für so manche der erste Blick aufs Meer. Nie zuvor hatten sie es gesehen.

Das Urlaubsdomizil ist ein ehemaliger Bauernhof, der rollstuhlgerecht umgebaut worden ist. Die Reisegruppe hatte die alte „Scheune“ für sich allein und ausreichend Platz um abends zusammenzusitzen, zu erzählen, Bingo zu spielen, Filme zu schauen und auch mal ein Weinchen zu trinken.

Verschiedene Ausflüge standen auf dem Programm, unter anderem eine 1,5 stündige Fahrt mit der Fähre nach Kiel. Manche erkundeten die Stadt, andere nutzten die Gelegenheit zum Shoppen. Weitere Spaziergänge bei schönem Wetter folgten auch am nächsten Tag. Besonders beliebt war Laboe mit seiner wunderschönen Strandpromenade. Das Einkehren in einer der vielen gemütlichen Cafés und Restaurants stand an allen Tagen ganz oben auf der Beliebtheitsskala.  
Einer unserer Kunden erzählte, dass er früher viel gereist sei, damals, als er noch nicht auf den Rollstuhl angewiesen war. Als er dann pflegebedürftig wurde, sagten Freunde und Bekannte, das könne er ja jetzt wohl nicht mehr. Er ist froh, sagt er, dass es mit uns nun doch wieder möglich sei. Allen Bekannten, die ihm damals gesagt haben, er würde nicht mehr verreisen können, hat er eine Postkarte aus dem Urlaub geschrieben.

Der nächste Urlaub ist schon in Planung und wir hoffen, dass wir es noch vielen Menschen, die dachten, sie können nicht mehr verreisen, möglich machen können.  
Übrigens: Auch unser nächster Tagesausflug in 2020, mit einem rollstuhlgerechten Bus, ist schon in Planung. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung. Sie finden uns in einem unserer Pflegestützpunkte oder melden sich bei Ute Heinrich Telefon 0151 11877637.
Weiter Infos über uns und unsere Arbeit finden Sie unter www.altundjung-nordost.org

23.10.2019

Ein weiß-blauer Abend im Wohncafé am Kammermühlenweg 12

Ein schöner und ausgelassener Abend war es. Unsere Ehrenamtler haben alles gegeben, um für alle einen schönen Abend zu gestalten. Im Dirndl dekorierte Ute Borgmann das Quartiers-Wohncafé, welches nun schon seit … Jahren den Menschen im Quartier Rußheide zur Verfügung steht. Auch Willy und Renate Pass halfen fleißig mit, damit alles perfekt wird.

Zu Haxe, Sauerkraut und Kartoffelbrei gab es bayrisches Bier und natürlich zünftige Musik, abschließend Eis mit heißen Kirschen. Nachdem das Menü verzehrt war, leitete unsere Quartiersmanagerin und Ehrenamtsbeauftragte Ute Heinrich ein paar Sitztänze an. Damit dieser Abend perfekt gelingt hatte sie im Vorfeld Wiesn-Studien im Internet betrieben. Dazu wurde „Die Hände zum Himmel“ und „Das Fliegerlied“ angestimmt, später auch Siera Madre Del Sur – was nicht wirklich zum Motto passte, aber mit bunten Knicklichtern im Dunkeln viel Spaß bereitete.

Zu vorgerückter Stunde gab es „Weiß-blaue Geschichten“ aus Bayern, über die sich alle Gäste köstlich amüsierten. Das war schon der zweite bayerische Abend im Wohncafé, auch im nächsten Jahr wird bestimmt wieder dazu eingeladen. Wir freuen uns, wenn auch Sie teilnehmen! Im Schaukasten vor dem Kammermühlenweg 12 finden sie alle laufenden Angebote des Wohncafés. Sie sind herzlich willkommen, mal reinzuschauen.

23.10.2019

Erklärung des Vereins Alt und Jung Nord-Ost zur Bekanntmachung der Insolvenz des Vereins Alt und Jung Süd-West

Bedingt durch die sehr ähnlich klingenden Vereinsnamen, wurden wir in der Vergangenheit in der Öffentlichkeit oftmals als ein Verein wahrgenommen. Daher kam und kommt es immer wieder zu Verwechslungen. Aus diesem Grunde halten wir, der Verein Alt und Jung Nord-Ost, eine kurze Erklärung für notwendig, um auf Seiten unserer Kunden, Mitarbeiter und Partner jeglichen, durch diese Insolvenz, entstandenen Unsicherheiten entgegenzutreten.

Schon 2005 hat sich der damalige Verein Alt und Jung in zwei selbständige Vereine – Alt und Jung Nord-Ost e.V. und Alt und Jung Süd-West e.V. – geteilt. Seitdem sind die Vereine sowohl rechtlich als auch finanziell und personell vollkommen unabhängig voneinander.

Es ist uns wichtig, unseren Kunden, Ehrenamtlern, Kooperationspartnern, Mitgliedern und weiteren wichtigen Akteuren in unserer Stadt, mitzuteilen, dass die Insolvenz von Alt und Jung Süd-West e.V. in keiner Weise Auswirkungen auf Alt und Jung Nord-Ost e.V. mit sich bringt. Die Pflege und die soziale Arbeit, die wir seit 40 Jahren in Bielefeld leisten, ist gesichert.

Alt und Jung Süd-West e.V. wünschen wir für die Zukunft alles Gute.

Bei uns stehen neue Projekte an, auf die wir uns sehr freuen. Wir werden auf unserer Homepage www.altundjung-nordost.org darüber berichten.

M. Antiç
Marketing & PR

21.10.2019

„John und Joe“ – Schauspiel von Ágota Kristóf

Gastspiel des Theaterlabors Bielefeld im Bielefelder Modell an der Westerfeldstraße

Auf Einladung von BGW und Alt und Jung Nord-Ost e.V. gastiert das Theaterlabor Bielefeld am 26.11. 2019 um 19:00 Uhr im neuen Wohncafé des Bielefelder Modells an der Westerfeldstraße 152a. Zur Aufführung kommt das Stück „John und Joe“ von Ágota Kristóf, welches bereits 2015 Premiere hatte. Das Gastspiel führt eine bewährte Tradition und Kooperation zwischen der BGW und dem Theaterlabor Bielefeld fort, Theaterkultur ins Quartier zu tragen. Und darum geht es:

John und Joe sind zwei Männer, die sich fast täglich in einem Café treffen. Sie sitzen da, zusammen und doch jeder für sich und jedes noch so simple Gespräch birgt Fallstricke. Jedes Wort ist der Versuch, sich selbst oder dem anderen zu suggerieren, man hätte etwas zu sagen. So wird jedes Gespräch zum Ritual, jedes Treffen der beiden ist geprägt von der Macht der Gewohnheit. Doch dieses Mal gibt es einen Riss, das alltägliche Muster der Begegnung funktioniert nicht mehr, es kommt zur Katastrophe. Doch wie schaffen es John und Joe wieder in ihre bewährte Routine zu kommen? Diese Begegnungen sind für beide lebenswichtig, denn sie haben nur sich. Die reduzierte Sprache und die teilweise trivialen Gespräche lassen viel Raum zwischen den Zeilen für Ungesagtes und Unsagbares. Ein Männerpaar angesiedelt zwischen Becketts Wladimir und Estragon aus „Warten auf Godot“ und Stan und Ollie.
Team

Spiel: Michael Grunert, Gunther Möllmann, Thomas Behrend

Termin und Ort
26.11.2019, um 19:00 Uhr im Wohncafé Bielefelder Modell, Westerfeldstraße 152a, Bielefeld-Schildesche

Der Eintritt ist frei; es wird um eine Spende für die Wohncafékasse gebeten.

10.10.2019

Vortrag zum Beratungsangebot für Senioren der Stadt Bielefeld im Wohncafé an der Braker Str. 111

Initiator des Vortrags war der „Runde Tisch Brake“, der sich aus Vertretern von Alt & Jung Nord-Ost e.V. (Team Kerksiek und Team Brakhof), der AWO, der evangelischen Kirchengemeinde, dem Tageshaus Brake, Vertreter*innen der Stadt Bielefeld, der BGW und anderen Aktiven, zusammensetzt. Die Veranstaltung fand Anfang Oktober im Wohncafé des Bielefelder Modells an der Braker Str. 111 statt. 

Ute Heinrich, Quartiersmanagerin von Alt & Jung Nord-Ost e.V., eröffnete die Veranstaltung mit ein paar einleitenden Sätzen zum Vortragsthema. Anschließend stellte sie die Referent*innen der Stadt Bielefeld vor: die u.a. für Brake zuständige Quartierssozialarbeiterin Heike Lahr sowie Lea Fackeldey und Christina Weißenberg von der Zentralen Beratungsstelle der Stadt Bielefeld.

Zentrale Themen der insgesamt drei Vorträge waren: Was tun, wenn man im Alter oder aus gesundheitlichen Gründen auf Hilfe angewiesen ist? Wie sich im Dschungel von Gesetzen und Unterstützungsmöglichkeiten zurechtfinden? Wer unterstützt mich, wenn ich Hilfe brauche? Wohin kann ich mich wenden? Ziel der Veranstaltung war, Bürger*innen frühzeitig, also vor Eintritt eines Notfalls, zu informieren, Fragen zu beantworten und mögliche Ängste und Sorgen zu nehmen. Die Zuhörer*innen sollten erfahren, wer sie unterstützt und berät, wenn sie in eine Situation geraten, in der sie Hilfe brauchen.

Die Vorträge waren informativ und sehr praxisnah. Die Besucher*innen waren interessiert und es wurden viele Fragen gestellt. Viele Informationen waren für die Teilnehmenden und ihre eigene Lebenswelt von Belang oder könnten in naher Zukunft von Bedeutung sein.

Nach Ende des Vortrags entwickelten sich in kleineren Gruppen, mit oder auch ohne Referent*innen, lebhafte Gespräche. Am Ende der Veranstaltung waren immer wieder Sätze wie: „Das habe ich ja gar nicht gewusst“ zu hören. Für alle Beteiligten war es demnach ein voller Erfolg!

Im nächsten Jahr wird der „Runde Tisch Brake“ weitere interessante Vorträge zu unterschiedlichen Themenbereichen anbieten. Die Ankündigungen in Form von Aushängen werden am Wohncafé in der Braker Str. 111, aber auch in ganz  Brake zu finden sein.
 
Ute Heinrich, Quartiersmanagerin

01.10.2019

Ausgelassene Stimmung bei Abschlussfeier unserer Azubis bei der DAA

„Nichts als Musterschüler bei uns“ und ähnliche Überschriften fallen einem heute ein, denn es war ein schöner Vormittag bei der DAA (Deutsche Angestellten Akademie). Sieben unserer langjährigen Mitarbeiter*innen haben, nachdem sie lange als Pflegekräfte in unseren Quartiers- und Pflegeteams tätig waren, entschieden, ihr Wissen zu erweitern und haben vor zwei Jahren eine Ausbildung zum Altenpfleger*in begonnen. Die sieben Kolleg*innen haben das mit Bravour gemeistert, zwei haben als Klassenbeste abgeschlossen. Das macht uns sehr, sehr glücklich und auch ein bisschen stolz.
 
Wir freuen uns, nun noch besser qualifizierte Mitarbeiter*innen zu haben und auch darüber, dass sie sich entschieden haben bei Alt und Jung Nord-Ost e.V. zu bleiben und damit unsere Teams bereichern. „Sie haben es nicht leicht gehabt“, sagte eingangs die Dozentin Frau Holzkämper (durchgängig mit Träne im Knopfloch und Taschentuch bewaffnet), grad in der heutigen Zeit, wo nur sehr wenige diese Ausbildung machen wollen. „Umso mehr“, sagte sie weiter, „haben diese Schüler verdient, dass man sie feiert.“ Im Raum konnte man fühlen, da ist in den letzten drei Jahren etwas zusammengewachsen (unsere Auszubildenden auf 2 Jahre verkürzt). Jede*r einzelne wurde mit seiner/ihrer Persönlichkeit wahrgenommen und in der Gruppe wertgeschätzt. Die Message des Tages war: Jede/r, der/die möchte, kann es schaffen! Wie z.B. Lorena, eine Schülerin, die bei Beginn der Ausbildung gerade aus Rumänien nach Deutschland gekommen war und kaum Deutsch konnte. Sie hatte Zweifel ob sie es schafft. Aber sie hat sich reingehängt und ist unter den Schülern mit den besten Abschlüssen.
 
Für die Arbeit, möchte Frau Holzkämper mit auf den Weg geben, solle niemand vergessen, sich im Pflegealltag immer wieder zu reflektieren. Sich selbst, die Kenntnisse, den Pflegeprozess und auch die sozialen Kompetenzen zu reflektieren sei wichtig um die eigene Arbeit und auch die Arbeitssituation zu verbessern. „Mit Ihnen kann sich Pflege weiter verbessern“, sagte Frau Holzkämper. „Hoffentlich freuen sie sich auf Ihre Arbeit, damit Sie die Pflege und die Menschen fördern können, damit es ihnen gut geht. Sie rief auch dazu auf, sich weiterzubilden, z.B. als Praxisanleiter, denn es braucht gute Fachkräfte um gute Fachkräfte auszubilden. „Und ich wünsche mir, dass Sie so pflegen, wie sie selbst gepflegt werden wollen.“

Wer sich für die Ausbildung zum/zur Altenpfleger*in interessiert, kann sich bei uns melden, wir informieren gerne. Wir haben einen Infotag in Planung, werden den Termin bekanntgeben, sobald er steht. Und auch der Thomas Seher hat seine Ausbildung (allerdings beim Johanneswerk) erfolgreich abgeschlossen. Herzlichen Glückwunsch! All unseren nun examinierten Pflegekräften wünschen wir ein glückliches Händchen, Kraft und Gelassenheit.

23.09.2019

10 Jahre Nachbarhaus Meierteich: Neu eingeweiht

Grad war sie noch in der Geschäftsstelle um ihr tolles Zeugnis zu präsentieren, schon eilte sie in das „Nachbarhaus“, um dort einen tollen Auftritt zu absolvieren, der mit viel Applaus belohnt wurde. Neu interpretierte Klassiker wie „Summertime“ aber auch eigene Lieder sang Nhabeleng zum 10-jährigen Jubiläum des „Nachbarhauses“ in der Klarhorststraße 23. Ein Projekt, initiiert von unserem Team Meierteich, für Nachbar*innen und Kund*innen aus dem Quartier Sudbrack.
 
Ein schönes Fest hat das Team Meierteich gefeiert. Im Innenhof, Am Sudholz gab es bei ausgelassener Stimmung und super Wetter Kaffee und Kuchen. Nachdem der selbstgebackene Kuchen verzehrt war, zog die Gesellschaft in das neu renovierte Nachbarhaus.
 
Dort wurde es ziemlich eng. Nicht alle die rein wollten passten hinein. Alle wollten sehen, wie es denn nun geworden ist, das frisch renovierte Nachbarhaus – man war sich einig: sehr schön!
 
Es wurde außerdem eine Ausstellung von Fotografien und Bildern gezeigt, die zum Teil im Nachbarhaus, aber auch im KUKU (https://www.kuku-bielefeld.de) entstanden sind. Die Künstler*innen waren selbst vor Ort und kamen mit den Besuchern ins Gespräch.
 
Viel Applaus gab es für die ehrenamtlich engagierten Musiker*innen, die seit vielen Jahren die Sommerfeste des Nachbarhauses und des Pflegeteams Meierteich beschallen.
 
Die draußen gebliebenen drängelten sich um den schönen Speisewagen von „Kantina65“, der nicht nur sehr nostalgisch daherkam und viele Menschen an „die gute alte Zeit“ erinnerte, sondern auch noch spitzen Bratwurst anbot. Stefan von „Kantina65“ servierte die Würste mit viel Spaß und großer Freude.
 
Wir danken allen Beteiligten, die dieses schöne Fest organisiert haben, ganz besonders unseren langjährigen Mitarbeiterinnen und Sozialarbeiter*innen im Team Heidrun und Beate, dem Quartiers- und Pflegeteam Meierteich, allen Ehrenamtler*innen, die für Musik und andere Beiträge gesorgt haben, den Künstler*innen und bei allen Nachbar*innen für ihr Interesse und Engagement in den vergangenen Jahren. Und natürlich auch bei Stefan von „Kantina65“. Wir freuen uns auf die nächsten 10 Jahre Nachbarhaus. Wer Lust hat sich zu engagieren, ist herzlich willkommen seine Ideen einzubringen.
Übrigens: Die Renovierung wurde mit 2.000 Euro von der „Sparlotterie der Sparkassen“ gefördert, für die wir uns recht herzlich bedanken.

12.09.2019

Da freut sich aber eine…

Heute erreicht uns ein Anruf einer sehr, sehr glücklichen Nhabeleng:
Ein Jahr ist es jetzt her, dass Nhabeleng zu uns gekommen ist (wir haben berichtet am 10.8.2018). Erst ein halbes Jahr zuvor in Deutschland angekommen, lernte sie unseren Verein über das Projekt „Weltwärts“ welthaus.de/weltwaerts, das jungen Menschen die Möglichkeit gibt in Deutschland ein Praktikum zu machen, kennen. Bevor sie im Team Meierteich ihr Praktikum antrat, hatte sie bereits im Kindergarten des DRK ein Praktikum absolviert. Nhabeleng konnte zu dieser Zeit kaum Deutsch. Trotzdem hat sie angefragt, ob sie eine Ausbildung bei uns machen kann, die Arbeit liege ihr und sie wolle unbedingt in diesen Beruf einsteigen. Die Sprache sollte kein Hinderungsgrund sein, also unterstützten wir ihren großen Wunsch, die Ausbildung in Deutschland machen zu können, nach Kräften. Nun ist sie seit einem Jahr in der Ausbildung zur Altenpflegerin. Heute rief Nhabeleng an, um uns ihr Zeugnis zu zeigen.
„Ich bin so stolz und glücklich“, sagt sie. „Ich musste sehr hart arbeiten, um das zu schaffen. Vor allem die Sprache zu lernen, war hart. Da habe ich mich richtig reingehängt, das hat mich viel Arbeit gekostet“, sagt die in Lesotho geborene, die in Südafrika aufgewachsen ist.
Es hat sich gelohnt! Sie hat super Noten. Viel gelernt hat sie im ersten Jahr der Ausbildung- „nicht nur Schulstoff, sondern auch was fürs Leben.“
Durch drei unserer Pflege- und Quartiersteams ist sie während des ersten Jahres gegangen. Viel gelernt hat sie von ihren Kolleg*innen. „Alle sind so freundlich zu mir. Die Kolleg*innen, die mit mir arbeiten, legen viel Wert darauf, mir die Dinge richtig beizubringen, sie nehmen sich Zeit um mir alles zu erklären. Bei Alt und Jung Nord-Ost e.V. bekomme ich eine richtig gute Ausbildung“, sagt sie. Das macht uns natürlich auch sehr glücklich und auch ein bisschen stolz.
Wir freuen uns auf das zweite Jahr mit Nhabeleng und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg und Spaß bei der Ausbildung … und mit uns.

15.08.2019

Westfalen-Blatt

 

31.07.2019

Elli blieb und bildete sich weiter

„Elli“ (Elisabeth Paunovic) kam zu uns als Praktikantin im Zusammenhang mit ihrer Ausbildung zur Altenpflegehelferin. Das war im April 2013. Sie blieb, weil wie sie sagt, dass ihr das Konzept von Alt und Jung Nord-Ost e.V. und das Arbeiten bei uns sehr gut gefallen hat. Ziemlich schnell hat sie gemerkt, dass ihr die „Helfer“ Ausbildung nicht ausreicht.  „Das war mir zu wenig, ich war damit nicht glücklich“, sagt Elli und entschied sich, direkt eine Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin anzuhängen. Diese hat sie dann bei uns gemacht, das haben wir gerne unterstützt. Im Oktober 2015 hat sie diese beendet und konnte damit recht schnell zur Leitung des Bereichs Pflege im Team Wiesenbach aufsteigen.

Wieder hat es nicht lange gedauert und Elli wollte die Pflegedienstleitungs-Weiterbildung machen. Dies hat sie nun erfolgreich, mit 19 anderen Kolleg*innen, abgeschlossen. 21 Monate lang hat sie, neben ihrem Job, an der Fortbildung teilgenommen. An drei Tagen im Monat hat sie sich neues Wissen angeeignet. Neben dem aktuellen Stand der Pflegewissenschaften, hat sie Mitarbeiterführung, Kommunikation, Betriebswirtschaft, Marketing und vieles andere gepaukt. Besonders toll fand sie in dieser Zeit den praxisnahen Austausch mit Kolleg*innen aus anderen Institutionen. „Ich habe nicht nur viel Neues gelernt“, sagt sie, „ich bin auch innerlich gewachsen“. Wir wünschen Elisabeth Paunovic alles Gute und ein glückliches Händchen.

 

05.07.2019

Sportlich geht es weiter… Das Stadtradeln beginnt!

Am Samstag den 15.06. ging es los. Unsere KollegInnen Irene, Katharina, Heidrun, Özgür und Mirjana traten engagiert in die Pedale. Ziel ist, zwischen dem 15. Juni und 5. Juli so viele Kilometer wie möglich zu erradeln. Obwohl wir nur ein kleines Team sind wollen auch wir unseren Beitrag zum Umweltschutz leisten, viele Kilometer sammeln und einfach mitmachen.

Weitere Infos zum Stadtradeln:
STADTRADELN ist eine vom Klima-Bündnis entwickelte Kampagne. Das Klima-Bündis ist das größte Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas, dem rund 1.700 Mitglieder in 26 Ländern Europas angehören. Mit der Kampagne steht Kommunen eine bewährte, leicht umzusetzende Maßnahme zur Verfügung, um in der Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit für nachhaltige Mobilität aktiv zu werden. Im Rahmen des Wettbewerbs treten Teams für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in die Pedale. Im Zeitraum 1. Mai bis 30. September sollen an 21 aufeinanderfolgenden Tagen möglichst viele Kilometer CO2-frei mit dem Rad zurückgelegt werden.
Ziel der Kampagne ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzten – und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben!

18.06.2019

Lauf „Aktiv gegen Krebs“. Wir waren dabei!

Unser Laufteam hatte am Sonntag viel Spaß beim Lauf „Aktiv gegen Krebs“. Dieser wird jährlich vom Klinikum Bielefeld-Mitte veranstaltet. Unsere Mitarbeiterin Katharina aus dem Team „Rußheide“ erzählte anschließend, dass sie gar nicht erwartet hätte, dass der Lauf schon fast Volksfestcharakter hat. Es gab einen Flohmarkt und Kaffee-, Kuchen- und Würstchenbuden. Viele Selbsthilfegruppen hatten Informationsstände, um ihre Arbeit zu präsentieren. Vor allem der Stand der Schutzengelchen verkauft hatte, blieb Katharina in Erinnerung, denn der Erlös des Standes wurde an Selbsthilfegruppen gespendet*. Sie selbst hat zwei Stück erworben und ihrer Freundin eines davon geschenkt. Heidrun hatte die Idee, dass wir als Verein beim Lauf mitmachen könnten. Sie ist Mitarbeiterin in unserem Team „Am Meierteich“ und war bereits öfter dabei. 4,8 km waren zu bewältigen, laufend oder gehend. Und wie haben unsere Läufer schließlich abgeschnitten? Sagen wir mal so: Sie haben die komplette Strecke zusammen geschafft.

Dabei waren Özgür, Katharina, Heidrun und Irene.

*Mit dem Erlös des Tages werden Kochkurse für die Patientinnen des gynäkologischen Krebszentrums des Klinikums Mitte finanziert.

13.05.2019

Ambulante Pflege und soziale Hilfen in Vilsendorf, Theesen und Jöllenbeck

Unser Team Moorbach in Vilsendorf

Seit 15 Jahren ist das Team Moorbach in Vilsendorf vor Ort, es leistet dort ambulante Pflege und soziale Arbeit und ist in der Nachbarschaft wohl bekannt. Im Stadtteil-Wohncafé am Epiphanienweg 51 finden viele schöne Aktionen statt – ob es Kinonachmittage, Kreativtreffs oder Kaffee- und Kuchen-Nachmittage sind. Das Wohncafé ist für alle Menschen, jeden Alters, mit und ohne Einschränkungen offen. Die Angebote werden von ehrenamtlich tätigen Kräften begleitet. Das Ehrenamt ist eines unserer tragenden Säulen und macht die gute Arbeit oft erst möglich.

Vom Standort am Epiphanienweg bietet das Team Moorbach soziale Arbeit und ambulante Pflege im Stadtteil. Nun sollen Theesen und Jöllenbeck dazukommen. Neben der ambulanten Pflege gehört auch die Eingliederungshilfe zum Angebot. Eingliederungshilfe richtet sich vor allem an Menschen, die durch psychische- oder Abhängigkeitserkrankungen, körperlicher oder geistiger Behinderung Einschränkungen in der Gestaltung eines selbstbestimmten Lebens erfahren. Wir begleiten in Krisenzeiten und unterstützen bei der Entwicklung neuer Perspektiven.

Da wir stadtteilorientiert arbeiten, können wir Kontakt- und Mitwirkungsmöglichkeiten fördern. Ziel jeglicher Unterstützung ist eine selbstbestimmte Lebensgestaltung.

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf, wir beraten Sie gerne!

Übrigens: Menschen, die Interesse haben sich ehrenamtlich zu engagieren, sind herzlich willkommen. Rufen Sie uns einfach an, wir laden Sie gerne auf einen Kaffee und ein Stück Kuchen bei uns ein.

Gerne unter das Bild

Team Sozialarbeiterin S. Topmann und Teamkauffrau N. Klinkhammer vor dem neuen Schild

Bessere Ideen angefragt

 

03.05.2019

Unsere Blauen sind da!

Damit wir umfassend für die Menschen in den Quartieren da sein können, machen wir uns mobil: Unsere Blauen ermöglichen uns den schnellen (Pflege) Einsatz im ganzen Quartier auch in der Nacht. So können wir die Kontakte zwischen unseren Kunden innerhalb und außerhalb der Wohnanlagen noch besser vernetzen. Darüber hinaus geben unseren Blauen unseren Kunden die Chance gemeinsam auf Tour zu gehen. Sei es die Teilnahme an Kultur, der Arztbesuch oder ein Ausflug im Rahmen der Eingliederungshilfe. In die kleinen Flitzer passt nicht nur der Einkauf, sondern bei Bedarf auch der Rollstuhl. Unsere „Puschenläufigen“ Einsätze machen wir natürlich weiter, denn Kontakt zu den Menschen im direkten Umfeld unserer Quartiersstützpunkte ist uns wichtig.

Wir wünschen den KollegInnen unseren Quartiers -Teams Moorbach, Am Johannisbach, Rußheide, Brakhof, Baumheide, Wiesenbach und Kerksiek, allzeit gute Fahrt.

 

26.03.2019

Rundgang im neuen Bielefelder Modellprojekt an der Westerfeldstraße 152

Im Juli ist es soweit. Das erweiterte Projekt im Bielefelder Modell wird bezugsfertig. 12 neue Wohnungen sind entstanden und ein deutlich größeres Wohncafé, dessen Ausstattung mit freundlicher Unterstützung der „Stiftung Wohlfahrtspflege“ (www.sw-nrw.de) gefördert wird. Wir bedanken uns hier herzlich dafür.

Zusammengekommen sind die Mitarbeiter des Teams 2 des Bauträgers, der bgw, und Mitarbeiter des Vereins Alt und Jung Nord-Ost sowie das Alt und Jung Nord-Ost-Team „Am Johannisbach“, das schon seit 11 Jahren im gleichen Projekt gute Arbeit leistet und das neue Wohncafé betreuen wird. Auch ein Landschaftsarchitekt der bgw war vor Ort, um die Wünsche und Ideen des Teams aufzunehmen und eventuell in seine Gartenplanung mit einfließen zu lassen. Ein schöner Innenhof zwischen den beiden Häusern soll entstehen, bienenfreundliche Hochbeete angelegt, Obstbäume gepflanzt und einladende Verweilmöglichkeiten installiert werden.

Das Quartiers-Team plant ein Treffen aller im Wohncafé tätigen EhrenamtlerInnen um Ideen für das neue Wohncafé zu sammeln.

Sollten weitere Personen oder Nachbarn sich für ihren Stadtteil stark machen und engagieren wollen, so sind sie herzlich willkommen, Ihre Ideen einzubringen. Infos gibt es unter 0521 5573399, Frau Niemeier oder Hr. Frensen.

Wir freuen uns auch auf die Einweihungsfeier (Termin wird noch bekannt gegeben) und das Kennenlernen der neuen Mieter.

14.03.2019

3. Treffen zur Evaluation Bielefelder Modell und Workshop am 20.02.2019

Am Mittwoch fand zum dritten Mal ein Treffen zur „Evaluation und Weiterentwicklung des Bielefelder Modells“ in der Volkshochschule im Ravensberger Park statt. Zusammengekommen sind die teilnehmenden Projekte der Studie, Alt und Jung Nord-Ost, vertreten durch die Leitungskräfte sowie durch den geschäftsführenden Vorstand Simone Schmitt, Alt und Jung Süd-West, Vertreter der AWO, der Freien Scholle und der bgw (BGW Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendienstleistungen mbH). Es kamen aber auch viele Interessenten aus weiteren Institutionen aus ganz Deutschland. Ziel des Workshops ist es, zukunftsfähige Versorgungsmöglichkeiten zu definieren.

Oliver Klingelberg (bgw) eröffnetet die Veranstaltung zusammen mit Dr. Klaus Wingenfeld, wissenschaftlicher Geschäftsführer vom Institut für Pflegewissenschaft der Uni Bielefeld, der das Projekt leitet. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Journalistin und WDR Moderatorin Andrea Marten.

Das Bielefelder Modell wurde 1995 in Zusammenarbeit des Vereins Alt und Jung, der Stadt Bielefeld und der bgw ins Leben gerufen und ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Es wird in vielen Städten erfolgreich umgesetzt. Das Konzept und die positiven Effekte, die sich daraus für das Quartier lebenden Menschen ergeben, sollen hierbei wissenschaftlich untermauert werden. Dieses wird mit einer 3 Jahre dauernden Studie (Beginn Ende 2016) der Uni Bielefeld geschehen. Es soll genauer untersucht werden, wie sich das Bielefelder Modell auf die Gesundheit und Zufriedenheit der Bewohner auswirkt. Wir wollen uns weiterentwickeln und stellen daher die Frage: Ergibt das Modell heute noch Sinn, wie es in den 90er Jahren entwickelt wurde? Ist eine Veränderung nötig? Was kann besser gemacht werden? Kann das Bielefelder Modell den Anforderungen einer alternden Gesellschaft standhalten? Und: Was braucht es, um die gute Arbeit im Quartier aufrecht zu erhalten?

Ursula Kremer-Preiß, Referentin im Kuratorium Deutsche Altenhilfe hielt einen Vortrag zum Thema „Nachhaltigkeit im Quartier – Mehrwert der Quartiersarbeit verstetigen, Erreichtes langfristig sichern“. Sie fordert auf zum sozialräumlichen Denken. Auch seien Quartiersmanager wichtig, um die Vernetzung im Quartier zu festigen und zu verstetigen. Diese werden oft von den Dienstleistern selbstfinanziert, wie wir – der Verein Alt und Jung Nord-Ost es tut. Hier sei die Kommune in der Verantwortung. Sie sprach davon, dass ein Netzwerk nicht tragfähig ist, wenn nur eine Partei aktiv ist. Es braucht einen Koordinator und viele andere, die mitarbeiten, helfen und sich engagieren. Auch sprach sie über den ursprünglichen Gedanken des Bielefelder Modells, der geteilten Verantwortung, die nicht immer von allen Beteiligten wahrgenommen wird.

Dr. Klaus Wingenfeld stellte den Teilnehmern eine erste Zwischenbilanz vor: Das Bielefelder Modell kann Bedarfe und Bedürfnisse der Menschen besser abdecken als andere ambulante Anbieter. Ebenso wird die Verbindung von Versorgung und die soziale Einbindung sehr geschätzt. Bemerkenswert sei, wie gering die Übergänge in ein Heim sind. Diese liegen bei nur 1%.

Darauf folgte eine Podiumsdiskussion, deren Teilnehmerinnen Gisela Kurtwage von der Stadt Bielefeld, Anett Martin, soziales Management GWG, piano e.V. aus Kassel und Richildis Wälter von der AWO, Kreisverband Bielefeld.

Nach den Vorträgen wurden die etwa 60 Teilnehmenden zu verschiedenen Workshop-Gruppen zusammengefasst um genau diese Frage aus Sicht der Bürger, der Bauträger, der Pflegedienstes und Dienstleistern und der Kommunen zu erörtern. Das Fazit dieses Workshops: Quartiersmanager sind für das Bielefelder Modell nicht wegzudenken, um die gute Arbeit im Quartier zu fördern und zu erhalten. Allerdings bleibt die Frage nach der Finanzierung im Raum. Diese sollte auf viele verteilt werden. Dafür setzen wir uns ein. Das Projekt läuft noch bis Ende 2019.

21.02.2019

Postkartenaktion des Paritätischen im Team Kerksiek

So kann und soll es nicht weitergehen. Am gestrigen Nachmittag trafen sich engagierte Kunden und Mitarbeiter des Teams Kerksiek im Stadteilwohncafé in der Braker Str. 111, um an der bundesweiten Protestaktion des Paritätischen zur Situation ind der Pflege teilzunehmen.

Der Paritätische hat unter dem Motto „gute Pflege ist Menschenrecht“ dazu aufgerufen, eine Postkarte an den Gesundheitsminister Jens Spahn zu senden, um auf das als „Stückwerk“ bezeichnete Pflegepersonal-Stärkungsgesetz und die untragbare Situation in der Pflege aufmerksam zu machen. Auch der Verein Alt und Jung Nord – Ost lud diesbezüglich zu einem Austausch der Beteiligten ein, um seinen Beitrag zu leisten. Das Team Kerksiek und die Quartiersbeauftragte des Vereins Alt und Jung Nord –Ost, U. Heinrich, organisierten die Veranstaltung, bei der sich zwölf Damen und die Leitende Pflegekraft des Teams, NAME, bei Kaffee und Kuchen zusammen fanden, um die eigene Arbeit und die Situation der Pflegenden zu besprechen. Was sind die eigenen Wünsche an den Gesundheitsminister in Bezug auf die Pflegesituation? Wie wollen wir pflegen und was sollte die Regierung hierzu tun? Diese und weiter Fragen wurden von den Teilnehmerinnen angeregt diskutiert.

Das Fazit: Es fehlt ein „Gesamtkonzept zur Lösung vieler Probleme“. 100.000 Pflegekräfte müssen gewonnen werden, pflegende Angehörige benötigen eine bessere Absicherung und eine stärkere Entlastung. Pflegekräfte selbst brauchen mehr Zeit, um eine angemessene Betreuung und Pflege leisten zu können. Außerdem wünschen sich viel in der Pflege Arbeitende mehr Wertschätzung für den Pflegberuf generell sowie eine bessere Bezahlung.

Viele Kunden bemängelten die Tatsache, dass die Begrifflichkeiten der Pflegeleistungen nicht unmittelbar verständlich seien. Sie wünschen sich verständlichere Formulierungen eine vereinfachte Bürokratie und kürzere Bearbeitungszeiten bei Antragstellung. Auch bei Kräften aus dem Ausland müsse die Politik weniger bürokratisch verfahren und ausländischen Pflegekräften mit oft überdurchschnittlich guten Qualifikationen schnell und unkompliziert ermöglichen, in Deutschland tätig zu werden. Desweiteren wurde die Begutachtung zur Pflegestufe des MDK (Medizinischer Dienst) im gemeinsamen Austausch thematisiert. Viele Menschen wünschen sich, dass das Umfeld intensiver mit einbezogen wird. Es könne nicht sein, dass nach einem einzigen, kurzen Besuch, die persönliche und gesundheitliche Situation richtig eingeschätzt werden kann, so eine Betroffene.

Nachdem der von der Praktikanten gebackene Kuchen verzehrt war, schrieben die Damen und die Pflegenden ihr Wünsche auf die Karten. Der Verein wird alle Karten, die in den Teams geschrieben worden sind, an den Gesundheitsminister schicken. Wir drücken die Daumen – vielleicht bewegt sich ja etwas!

21.02.2019

Zu Besuch beim Mal- und Gestaltungstreff im KuKu

Gudrun H. ist schon seit vielen Jahren Teilnehmerin bei den Angeboten des Kuku an der Kreuzstraße 32. Sie kommt regelmäßig zum Mal- und Gestaltungstreff, um sich dort kreativ auszuleben. Viele schöne Bilder hat sie hier schon gemalt. Heute sind Malven, die sie von einem Bild abmalt, ihr Thema. Man sieht ihren Bildern an, dass sie in den vergangenen Jahren viel gelernt hat.

Heidi P. kommt zwei Mal wöchentlich montags und dienstags. Hier kann sie gestalterisch tätig werden. Am liebsten malt sie oder kreiert Skulpturen. Das aktuelle Thema sind Osterhasen in 3D.

Im Kuku kann jeder, auch ohne Vorkenntnisse, seiner Kreativität freien Lauf lassen. Viele Materialien sind hier vor Ort, mit denen man arbeiten kann. Dirk Otterstedde, Leitung im KuKu, hilft, unterstützt, berät und gibt Ideen.

Mittlerweile kommen regelmäßig über 40 Teilnehmer zu dem Treff. Hier ist jeder willkommen, mit und ohne Einschränkungen. Jeder kann nach seinen Wünschen, Möglichkeiten und Können frei arbeiten.

Das KuKu wird vor allem von ehrenamlichen Helfern gestützt. Gudrun H. ist seit vielen Jahren mit dem KuKu verbunden und begleitet viele Veranstaltungen.

Sollten auch Sie Interesse an ehrenamtlicher Arbeit im Kuku oder auch im Verein haben, rufen Sie uns einfach an.

Telefon 0521 982630

07.02.2019

Kulturöffner Neue Westfälische

 

25.01.2019

Team Kerksiek jetzt mit Schild!

Das Quartiers-Pflegeteam Kerksiek hat jetzt ein großes und auffälliges Hinweisschild, dass mit freundlicher Genehmigung des Bauträgers bgw (https://bgw-bielefeld.de/) an der Braker Str. 111 in Brake angebracht wurde.

Anders als viele denken, kommt unser Team selbstverständlich zu Ihnen nach Hause! Unser ambulantes Team leistet seine soziale Arbeit nicht nur im Bielefelder Modell Wohnprojekt.

Darauf und auf das Stadtteil-Wohncafé wird hier deutlich hingewiesen. Das Wohncafé steht für alle Nachbarn und Interessenten jeden Alters offen und bietet viele verschiedene Angebote.

Unsere engagierten Ehrenamtler, das Pflegeteam und unsere Sozialarbeiter freuen sich auf Ihren Besuch und wenn Sie Lust haben, auch auf Ihre Mitwirkung im Stadtteil-Wohncafé.

Hier der Link zu den Angeboten im Wohncafé …

14.01.2019

Kooperation mit der moBiel

Herr Atkins, Mitarbeiter im Marketing bei moBiel, war heute morgen in der Geschäftsstelle des Vereins Alt und Jung Nord-Ost e.V., um die Abo-Bestellungen der Mitarbeiter des Vereins entgegenzunehmen.

Herr Sahan, im Verein zuständig für die Abos, unterstützte ihn dabei. Unsere Mitarbeiter haben durch die Kooperation die Möglichkeit, ihr vorhandenes in ein günstigeres Abo umzuwandeln. Nebst aller Vorteile des „normalen“ Abos, hat das GeschäftskundenAbo zusätzlich noch viele andere Vorteile wie z.B. die kostenlose Nutzung des Nachtbusses. Zudem ist es 10% günstiger als das „normale“ Abo und monatlich kündbar. Weiterhin bekommt man an vielen Stellen Rabatte, wie z.B. im Ishara, im Theater, in Museen und Veranstaltungsorten. Genaueres unter: www.moBiel.de/IhrPlusZumAbo. oder mobiel.de/abo

21.12.2018

Weihnachtsgruß 2018

 

19.12.2018

Weihnachtsgeschichte 2018

 

 

20.11.2018

VHS Gruppe „Frauen entdecken ihre Stadt“ zu Besuch

18 Damen der VHS Gruppe „Frauen entdecken ihre Stadt“ besuchten heute in das Quartiers-Pflegeteam Kerksiek in Brake, um sich über die Geschichte des Vereins, seine Arbeit und das Bielefelder Modell zu informieren.

Zuvor hatten sie einen Zeitungsbericht über die Geschichte von Alt und Jung Nord-Ost e.V. gelesen, der ihr Interesse für den Verein geweckt hatte. Mirjana Antic, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, informierte die Besucherinnen über Entstehung und Entwicklung des Vereins und erzählte ein paar Anekdoten aus den frühen Zeiten des WG-Lebens.

Außerdem beantwortete sie viele organisatorische Fragen wie beispielsweise „Wie komme ich an so eine Wohnung?“, „Muss ich krank sein, um in einem Bielefelder Modell Projekt zu wohnen?“ oder „Was für Leute wohnen denn da in so einer Wohmgemeinschaft?“

Frau Ute Heinrich, Ehrenamtsbeauftragte und Quartiersmanagerin des Vereins, berichtete von der Arbeit im Quartier, vom Aufbau und Erhalt einer gut vernetzten Nachbarschaft und von den Angeboten in den Wohncafes in den verschiedenen Quartierstützpunkten, die für alle Menschen im Wohnumfeld zugänglich sind.

Frau Katrin Schütze, Leitung des Bereichs Pflege im Team Kerksiek, gab einen kurzen Einblick in den Pflegealltag in einem Quartier. Sie erwähnte auch, dass wir, der Verein Alt und Jung Nord-Ost e.V. und ein weiterer Anbieter im Bielefelder Modell mit diesen drei Stützpunkten in Brake ein Altenpflegeheim überflüssig gemacht haben. Dies halten wir für eine tolle Sache.

 

18.09.2018

Wir legen nicht nur Wert auf gute und innovative Pflege

Wir legen nicht nur Wert auf gute Pflege, sondern auch auf die Pflege der Umwelt.

Deshalb testen wir nun, für ca 3 Monate, 3 E-Autos in unseren Pflege und Quartiersteams. Dabei sind das Team Rußheide (Sieker),Team Am Johannisbach (Schildesche) und das Team Moorbach (Vilsendorf).

Die KollegInnen werden testen, welche E Autos für das jeweilige Team passend sind (Reichweite) und wie praktikabel die Autos sind.

Damit rücken wir ein wenig von unserem Konzept der „Fußläufigen Pflege“ ab (nach unserem Konzept arbeiten die Teams in einem Radius von 500m um den Standort herum, der gut fußläufig bzw , wie bisher gehandhabt, mit E- Rädern (siehe Bericht vom       ) gut zu erreichen war). Wir mussten erkennen, dass das so nicht mehr für jedes unserer neun Quartiersteams praktikabel ist und für einige Mitarbeiter nicht mehr so gut zu bewältigen war. Alles verändert sich, warum nicht auch wir?! Und mit E-Autos können selbst wir das vertreten.

17.09.2018

Team Meierteich begrüßt neue Praktikantin von Weltwärts

Unsere Kooperation mit dem Welthaus Bielefeld und deren Projekt Weltwärts https://www.welthaus.de/weltwaerts/start/ fruchtet nun zum dritten Mal. Seit dem 10.08.2018 ist Nthabeleng Mokoena in unserem Quartiersteam Meierteich als Praktikantin in der Altenpflege. Nthabeleng ist schon seit einem Jahr in Bielefeld, hat ein Praktikum beim DRK gemacht und dann zu uns gewechselt, weil sie gerne eine Ausbildung als Altenpflegerin machen möchte.

Die gebürtige Lesothoanerin lebt seit vielen Jahren in Südafrika und hat dort mit Waisenkindern gearbeitet. Auf die Frage, warum sie ausgerechnet in die Altenpflege möchte, sagt sie, dass sie es liebt, wenn sie etwas tut und dafür ein Lächeln zurückbekommt. Weiter erzählt wie sehr es sie berührt, wie die KollegInnen im Pflegeteam Meierteich mit ihren KundInnen umgehen. Sie hat beobachtet, wie eine Pflegende mit einer Kundin spricht, die ihr das Gesicht gewaschen hat. Sie sagt, „wie sie es gemacht hat, mit so viel Respekt, dass es mein Herz berührt hat“, das zu sehen hätte sie noch einmal in Ihrer Entscheidung, diesen Beruf zu erlernen, bestärkt.

Sie hält sich gerne im Stadtteiltreffpunkt „Nachbarschafts-Haus“ des Alt und Jung Nord-Ost e.V. Pflegeteams Meierteich „an der Apfelstraße / Ecke Klarhorststraße auf, wo sie heute afrikanisch kocht, tatkräftig von ehrenamtlich Tätigen unterstützt, für die Menschen aus der Nachbarschaft, die zum Mittagstisch kommen. Beate P., Sozialarbeiterin des Quartiersteams, weist auf die Gitarre von Nthabeleng hin, die in der Ecke steht. Dann erzählt uns Nthabeleng, dass sie gerne singt und mit den Kunden des Teams schon ein Lied aus ihrer Heimat eingeübt hat – in ihrer Sprache. Ralf Kampmann, neue Pflegedienstleitung des Vereins, unterstützt sie bei dem Vorhaben, die Ausbildung bei Alt und Jung Nord-Ost e.V. beginnen zu können, indem er sie bei den administrativen Tätigkeiten unterstützt und Ihr einen Ausbildungsvertrag zusichern konnte.

Er hat keinen Zweifel daran, dass Nthabeleng die Ausbildung erfolgreich absolvieren wird, vor allem da sie bereits jetzt über sehr gute Deutschkenntnisse verfügt. Nthabeleng hat in dem Jahr des Praktikums bei uns eine tolle Entwicklung gemacht und ist schon heute eine echte Bereicherung für unser Pflegeteam.

 

12.07.2018


Alt und Jung Nord-Ost e.V. bedankt sich bei seinen KundInnen für 40 Jahre Vertrauen.

„Betreutes Singen“ mit Julia Kokke am Sonntag, 08. Juli 2018.

Schon am Freitag vor der großen Schlagerrevue starteten die Vorbereitungen, die für alle Kunden des Vereins veranstaltet wurde. Viele fleißige Ehrenamtler halfen bei Dekoration, Eindecken und Kuchenbacken.

Am Sonntag kamen dann knapp 100 Kunden und deren Begleitungen zum Schlagernachmittag zusammen. Die Sängerin Julia Kokke und ihr „Plattenaufleger“ Christian Ehleben boten ein Potpourri von 50er-, 60er- und 70er-Jahre-Schlagern, unter dem Motto „vom Wirtschaftswunder bis zur Ölkrise“. Frau Kokke startete mit „Tulpen aus Amsterdam“ und bot dann das ganze Programm an bekannten Gassenhauern wie „Steig in das Traumboot der Liebe“, (hier kamen die Besucher ordentlich in Stimmung), „Mit 17 hat man noch Träume“ und „Habanero“, „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, und und und…

Viele sangen mit, hier und da sah man ein Tränchen im Augenwinkel oder ein breites Grinsen im Gesicht. Auch mitgebrachte Enkel und Enkelinnen schmetterten das eine oder andere Lied locker mit.

Frau Kokke brachte den Saal in Stimmung und forderte die Gäste auf „sich gehen zu lassen“, was sie dann bei Gittes „Ich will ’nen Cowboy als Mann“ für ostwestfälische Verhältnisse auch taten. Alle sangen mit und auf den Fluren des Gemeindehauses wurde getanzt.

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Brake war so freundlich uns den Gemeindesaal für die Veranstaltung zur Verfügung zu stellen, wofür wir uns noch einmal herzlich bedanken.

Und natürlich ein großer Dank all jenen, die bei diesem schönen Nachmittag mitgewirkt haben.

19.06.2018
 

Kuku Unfall

18.06.2018

Tag der Architektur am 23. und 24. Juni 2018 – Wir öffnen unsere Türen

Zitat aus der Begleitbroschüre:

„Umbau einer Gewerbe-Immobilie zu einer Büronutzung

Das aus den 30er Jahren stammende Industriegebäude ist umfassend saniert und vorhandene Leerstände zu einer hochwertigen Büronutzung umgebaut worden. Zielsetzung war der sensibel Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz und der Erhalt des industriellen Charakters. Das 2. OG mit 620qm ist entsprechend dem bedarf des Mieters (Alt & Jung Nord-Ost e.V.) geplant und innerhalb von 3 Monaten fertiggestellt worden. Die sichtbar gelassene technische Ausstattung unterstreicht die Geschichte des Gebäudes.“

Der Architekt Daniel Sieker stellt unsere Büroräume vor.

Führungen jeweils um 15.00, 15.30, 16.00 und 16.30.

Besucher sind herzlich willkommen.

 

30.05.2018
 

Ausstellungseröffnung KUKU

„Wir haben schon Inklusion gemacht, als es das Wort noch gar nicht gab“

Ausstellungseröffnung „Horizonte“ im KUKU am 09.05.2018

Sehr zur Freude der Künstlerinnen und Künstler war die Ausstellungseröffnung gut besucht. Dirk Otterstedde, der Leiter des Kunst- und Kulturhauses, eröffnete die Ausstellung mit einigen Worten und begrüßte alle Gäste und die Künstler, die persönlich erschienen sind.

Wie Herr Otterstedde weiter ausführte besteht das KUKU seit mehr als sieben Jahren und dient als ein Ort, der für alle Menschen – ob mit oder ohne Einschränkungen – offen steht. Die Gründerin des Vereins Alt und Jung, Theresia Brechmann, selbst Schwester der behinderten Künstlerin Hedwig Brechmann, vertrat schon immer die Ansicht, dass künstlerische Arbeit für Eingeschränkte wichtig und unterstützenswert ist. Obwohl Frau Brechmann seit einigen Jahren im Ruhestand ist, unterstützt sie das KUKU auch heute noch mit Spenden, um die gute Arbeit weiterhin möglich zu machen. Hierfür zeigte sich Herr Otterstedde sehr dankbar.

Er wies darauf hin, dass die Menschen die das KUKU besuchen, um dort künstlerisch zu arbeiten, keinerlei Bevormundung oder Einflussnahme des KUKU Teams erfahren. Stattdessen werden sie in ihrem freien und persönlichen Entwicklungsprozess begleitet und unterstützt.

„Wir haben schon Inklusion gemacht“, ergänzte er, „als es das Wort noch gar nicht gab“. Er sieht den „eingeschränkten“ Künstler als Künstler und nicht als hilfsbedürftige Person.

„Viele der Menschen die ins KUKU kommen“, so Otterstedde, „ ob mit oder ohne Einschränkung, haben in den Jahren eine große Entwicklung vollzogen. Das KUKU Team ist sehr stolz auf die Ergebnisse, die bei der Ausstellung gezeigt werden.“

Karl – Josef H., der fünf seiner Werke ausgestellt hat, ist schon lange im KUKU engagiert. Er kommt aus Heepen mit dem Bus. Seit neuestem hat sich sein Bekannter Dieter W. angeschlossen, der sich im KUKU unmittelbar wohlfühlte und schon jetzt zu den Ausstellenden gehört. Beide sind sehr stolz auf die aktuelle Ausstellung und ihr „Wahrgenommen“ werden.

Eine weitere Künstlerin, Doris Bille, sucht ihre gedankliche Freiheit. Sie erzählte davon, dass sie nur malen könne, wenn sie weder Stress noch Sorgen hat. Sie liebt nordische Motive, wie Reetdachhäuser, Strandkörbe, Leuchttürme und das Meer.

Etwas später, alle Künstler und Gäste saßen zum Essen um einen großen Tisch herum, erhob sich eine ehrenamtlich Tätige, die schon seit vielen Jahren im KUKU engagiert ist und mit Dirk Otterstedde zusammen arbeitet. Sie bedankte sich bei ihm für seine gute Arbeit und dafür, dass er einen Raum geschaffen hat, der für sie wie ein zweites Zuhause geworden ist.

Das KUKU Team freut sich über Jeden, der ins KUKU kommt und die Gruppen bereichert, ganz egal welcher Herkunft, welchen Alters oder ob mit oder ohne Einschränkung. Das KUKU ist ein offenes Haus, das Freiräume bietet, jeder ist willkommen.

Die Ausstellung dauert noch bis 13.07.2018

14.05.2018

Pressetermin 14.05.2018

Wir informieren im heutigen Pressetermin über den Baubeginn eines neuen Gebäudes, an der Westerfeldstr. 152. Seit 2007 steht dort ein Gebäude der bgw, welches Teil des „Bielefelder Modells“ ist. (https://bielefelder-modell.de/das-bielefelder-modell).

Das Bielefelder Modell wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein Alt und Jung, der bgw und der Stadt Bielefeld entwickelt und ist mittlerweile fester Bestandteil in der Bielefelder Pflegelandschaft. Der Verein Alt und Jung Nord-Ost e.V. ist als ambulanter Pflegedienst mit seinem Team „Am Johannisbach“, einem seiner neun Pflegeteams, vor Ort. Das Team „Am Johannisbach“ leistet dort von einem Stützpunkt aus Pflege und soziale Hilfen nach Wunsch und Bedarf, in der umliegenden Nachbarschaft, aber auch im gesamten Quartier.

Zum Termin erschienen Frau Kubitza, Geschäftsführerin bgw, Herr Klingelberg, Sozialmanagement bgw, Frau Achelpöhler, Architekten Achelpöhler, Bauleiterin, Dirk Schleef, Vorstand des Vereins Alt und Jung Nord-Ost e.V. und Anke Niemeier, Leitung Soziales im verorteten Pflegeteam „Am Johannisbach“. Frau Kubitza erläuterte kurz die Eckdaten. Das neue Gebäude, direkt gegenüber dem bisherigen, das 23 barrierefreie Wohnungen beherbergt, wird um insgesamt elf Wohnungen erweitert.

Das vorhandene Wohncafé, Begegnungsort für alle Bewohner und Nachbarn im Quartier, welches laut Herrn Klingelberg seine Kapazitätsgrenze längst erreicht hatte, wird im Neubau mit ca. 100qm deutlich größer projektiert. Herr Klingelberg wies explizit noch einmal auf die Wichtigkeit des Wohncafés als zentrale Begegnungsstätte des Quartiers hin. Im Wohncafé sind die ehrenamtlich Tätigen vor Ort, hier begegnet man sich bei verschiedenen Angeboten. Vereinsvorstand Dirk Schleef freute sich ebenfalls über die Ausdehnung das vorhandenen Projekts und somit der des Pflegeteams. Er nutzte die Gelegenheit, um auf das 40-jährige Jubiläum des Vereins hinzuweisen und damit verbunden auf 40 Jahre Gemeinwesenarbeit, die Alt und Jung Nord-Ost e.V. in vielen verschiedenen Quartieren seit 1978 leistet. Dieser Standort sei ideal um vom Team-Stützpunkt aus Nachbarschaftshilfe sowie ambulante Pflege und soziale Hilfen anzubieten. Das neue Gebäude samt Wohncafé wird offen sein für alle Nachbarn, egal welchen Alters und welcher Herkunft und voraussichtlich im Herbst 2019 eröffnen. Bis dahin bleibt das „alte“ Wohncafé natürlich für alle Bürger geöffnet.

17.04.2018
 

Ausstellung „Horizonte“

Im Rahmen des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet am 09. Mai im Kunst- und Kulturhaus die Ausstellung ,,Horizonte“ statt.

Im September 2011 haben wir in Bielefeld in der Kreuzstr. 32 unser Kunst- und Kulturhaus eröffnet. Das Kuku bietet die Möglichkeit vielfältigen Menschen zu begegnen.

„Inklusion von Anfang an“

In unserm Angebot verbinden wir soziale Arbeit mit Kunst und Kultur. Kunst und Kultur für wen oder was? Integrativ, inklusiv und Generationsübergreifend bedeutet für uns: Ein bunter Strauß voller Menschen mit und ohne Einschränkungen, jeden Alters und aus allen Ländern unserer Welt!

17 KünstlerInnen zeigen eine Auswahl ihrer Werke, die im vergangenen Jahr im Kunst- und Kulturhaus entstanden sind.

Wir nehmen uns die Freiheit, Künstler zu sein und möchten Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung am
Mittwoch, den 09. Mai um 16.00 Uhr einladen.

Nachfolgende Künstler stellen aus:

Heidi Perucki, Marion Kroos, Ingrid Hagemeier, Astrid Ober, Cornelia Weiß, Doris Bille

Karl-Josef Hasert, Gudrun Hofmann, Joachim Kisker, Ulrike El Sayed, Sonja Bunge

Dieter Wernicke, Christiane Wilkenhöner, Teresia Eusterbrock, Vildan Genc, Kirsten Conrad

Hedwig Brechmann

Kuku Kunst- und Kulturhaus
Kreuzstr. 32
33602 Bielefeld
Tel.: 521 78715390
www-Kuku-bielefeld.de
Mail: info@KuKu-bielefeld.de

11.04.2018

Alt und Jung (Nord – Ost) e.V. auf Zelluloid und VHS.

Es gab schon immer viel Interesse an der Arbeit von Alt und Jung e.V.. Gruppen aus ganz Deutschland und anderen Teilen der Welt sind gekommen, um sich unsere Arbeit anzuschauen und haben unsere Ideen und Konzepte (oft) mit in Ihre Heimat genommen. Es wurde daher auch viel über uns geschrieben, berichtet und sogar einige Filme über unsere Arbeit wurden gedreht.

Zu unserem 40. Jubiläum haben wir ein paar alte Filme aus den Anfangszeiten auf Youtube gestellt.

Schöne Bilder und Geschichten, Fakten und Visionen sind hier auf Zelluloid und VHS festgehalten.

Schaut einfach mal rein! Vielleicht erkennt ihr das eine oder andere Gesicht.

Ihr findet auch weitere Themen, unter anderem die unserer Fachtagung zum Thema „Die ambulante quartiersbezogene Begleitung als zukunftsfähiges Modell“, die wir im Sommer 2016 abgehalten haben.

23.03.2018

Wolfgang Preuß geht in Rente

Viele Jahre hat uns Wolfgang Preuß begleitet, am Anfang, in den späten Siebzigern, als Freund und Unterstützer unserer Sache und ab 1993 dann als Pflegedienstleitung des Vereins Alt und Jung. Nun geht er nach 24 Dienstjahren in seinen wohlverdienten Ruhestand. Wenn man mich fragen würde, wie Wolfgang Preuß in meiner Erinnerung bleibt, dann würde ich sagen, dass ich mich an einen sehr genauen, immer die Dinge hinterfragenden und sehr sachlichen Menschen erinnere. Einer, der versucht hat, mit den Instrumenten die ihm zur Verfügung standen, und ein wenig übriggebliebener (angebrachter) Bockigkeit aus den Siebzigern, die Dinge so zu verändern, dass es den Kunden, also denen die Unterstützung brauchen, am Ende immer ein wenig besser ging. Er hat nie aus den Augen verloren, dass es um den Kunden geht.

Ich habe vor ein paar Tagen ein kleines Gespräch mit ihm geführt:

Lieber Wolfgang Preuß, welche Geschichte möchtest du uns nach 24 Jahren Dienst bei Alt und Jung e.V. hinterlassen? „Eine Geschichte hat mich besonders berührt. Und zwar ging es um die Einrichtung eines Zimmers einer Dame die nach vielen Jahren in der Psychiatrie, im Hohen Alter von 84 Jahren, in eine Wohngemeinschaft zog und mit dieser habe ich dann ihr Zimmer eigerichtet. Und das war tatsächlich eine Erfahrung, wo ich so dachte, meine Herren, dass man drei Stunden darüber Entscheidungen fällen muss ob das Bett jetzt hier in der Ecke richtig steht oder ob es in der nächsten richtig steht, das hat mich schon herausgefordert. Aber die alte Dame war so überzeugend, dass ich dachte OK, das machen wir jetzt auch – es war gerade Sylvester … und letztlich haben wir das Zimmer auch einigermaßen eingerichtet bekommen und waren beide sehr zufrieden. Dann wurde mir klar, dass zwischen einem Intensivpflegebereich (Wolfgang Preuß hat vor seiner Tätigkeit bei Alt und Jung auf einer Intensivpflegestation gearbeitet), wo alle Laken schön geglättet sind und der Einrichtung eines WG-Zimmers bestehen doch große Unterschiede. Und es war ja sowieso immer ein besonderer Punkt unserer Arbeit mehr Wert auf das Wohnen zu legen, als unbedingt auf die „Bedürftigkeit“. Wir haben gesagt, die Menschen wollen Wohnen, das steht an erster Stelle. Sie wollen nicht unbedingt als Pflegebedürftige stigmatisiert werden. Das hat uns, meiner Meinung nach, auch hohen Respekt verschafft und hat uns auch den Kontakt zu den Menschen sehr erleichtert“.

Auf die Frage, was er dem Verein wünscht, sagt Wolfgang Preuß: „… dass er (der Verein) hoffentlich weiterhin an dem Konzept festhält, dass Wohnen ein wichtiger Teil der Gesundheit ist. Natürlich sind gute Versorgung, Ernährung, etc. auch wichtig, aber dieser Teil, und das was unsere Arbeit immer begleitet hat, nämlich vernünftige und angenehme Wohnverhältnisse herzustellen und das nachbarschaftliche Wohnen zu gestalten. Sich immer wieder darauf zu besinnen, wo unsere Wurzeln liegen und wofür wir das machen, nämlich für die Menschen. Das sollte, bei allen nicht in Vergessenheit geraten.“

Wir wünschen Wolfgang Preuß einen tollen Ruhestand, Gesundheit und Glück.

Diese Geschichte und viele andere Geschichten, machen uns aus. Vor allem unsere Entstehungsgeschichte (siehe Historie). Es macht uns aus, dass wir Vorgaben immer hinterfragt haben, dass wir mit unseren Kunden zusammen für Ihre und unsere Rechte gekämpft haben. Dass wir auch für uns, also den Mitarbeitern, den Anspruch hatten, so selbstbestimmt wie möglich zu bleiben. Es gab Auseinandersetzung mit den verschiedenen Institutionen, die wir alle mehr oder weniger, mit gutem Ausgang, vor allem für unsere Kunden, verbuchen konnten.

Wir haben nicht nur mit dem Bielefelder Modell die Pflegelandschaft, vor allem in unserer Stadt, verändert, sondern haben auch bundesweit Einfluss auf die Pflegepolitik genommen.

Darauf können wir ein bisschen stolz sein.

19.03.2018

Wir feiern 40 Jahre Alt und Jung in Bielefeld

Eine Pflege-Vision wird erwachsen

Unser Leitgedanke, die Wünsche älterer und behinderter Menschen zum Maßstab der Unterstützung zu setzen und dabei die Bedürfnisse der helfenden Menschen einzubeziehen, hat sich bis heute bewährt.

Wir fingen an als Hausbesetzer und Weltverbesserer, die den Anspruch hatten, hilfebedürftigen Menschen sollten so selbstbestimmt wie möglich leben, und die dies auch für sich selbst anstrebten. Wir, das waren eine Gruppe Pflegender und Dame, die sich mit knapp vierzig Jahren zu jung für ein Altersheim fühlte und diesen Verein gründete. Dies ereignete sich im Winter 1977. Natürlich haben wir uns seitdem verändert, sind gewachsen, und haben uns weiter entwickelt. Aus einer Hanvoll Idealisten mit der Vision von einer besseren Pflegewelt ist ein professioneller Pflegedienst geworden, der heute knapp 180 Angestellte umfasst. Mittlerweile, im Jahr 2018, begleiten, pflegen und unterstützen wir mit examinierten Pflegekräften, Kaufleuten, Hauswirtschaftsleuten und vielen tatkräftigen ehrenamtlichen Helfern gemeinsam 8,5 % der pflegebedürftigen Menschen in dieser Stadt.

Von Wachstumsschmerzen und Entwicklungsprozessen

1981 entstand in einem besetzten Haus in Schildesche die erste Pflege-Wohngemeinschaft, auch „H1“ genannt. Die Bewohner von „H1“ waren Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf und Pflegende, die anfänglich ebenfalls im Haus wohnten. Vieles war Neuland, Reibungen gehörten zum Alltag und Prozesse des Zusammenlebens mussten ausgelotet und verhandelt werden.

Schnell wurde die WG dann jedoch bekannt beim Bäcker, beim Apotheker, dem Friseur oder beim Hausarzt. Die Menschen im Viertel wurden dabei unterstützt, sich zu vernetzen und ihre Anliegen gemeinsam zu lösen. Die „H1“ wuchs stetig und weitere WGs bzw. Quartiersangebote folgten. Die Wohngemeinschaft H1 besteht bis heute und ist fester Bestandteil im Alt Schildescher Stadtkern. Von Bedeutung ist für uns bis heute auch die Einbindung der Wohngemeinschaft in das Quartier. Vernetzungsarbeit ist, nach der guten Pflege der Menschen, Hauptbestandteil unserer Arbeit, um Nähe im Wohnumfeld zu schaffen.

Das Zusammenwohnen der Generationen war und ist ein maßgeblicher Faktor für die Entwicklung unseres Konzeptes. Dies erweist sich oft als eine Herausforderung, immer aber auch als eine Bereicherung. Denn unser Konzept basiert nicht im klassischen Sinne auf Zahlen und unternehmerischen Zielen, es erwächst aus der Realität verschiedener Lebensstile, Wohnwünschen und Persönlichkeiten. Dafür ist das selbstbestimmte Leben des Einzelnen ebenso ausschlaggebend wie das voneinander Lernen und miteinander Leben von Alt und Jung.

1995 wurden wir ein anerkannter Pflegedienst und genügen seither allen Anforderungen der gesetzlichen Leistungsträger. Es folgten die Verträge über Leistungen der ambulanten Hilfe für Menschen mit Behinderungen und ergänzende Leistungen der Hilfe zur Pflege.

Aufgrund des immer weiter steigenden Bedarfs an alternativen Pflegekonzepten entstand 1996 in Zusammenarbeit mit der Bielefelder Gemeinützigen Wohnungsbaugesellschaft (bgw) und der Stadt Bielefeld das „Bielefelder Modell“ zum quartiersbezogenen Wohnen mit Versorgungssicherheit ohne Betreuungspauschale – ein Angebot an barrierefreiem Wohnraum und stadtteilbezogenen, niederschwelligen Versorgungsangeboten. Das „Bielefelder Modell“ ist heute weit über die Grenzen Bielefelds hinaus bekannt und macht bis heute überregional Schule.

2005 teilte sich der Verein aufgrund der Größe in die Vereine Alt und Jung Nord-Ost und Alt und Jung Süd-West auf, die mittlerweile jeweils größer sind als der damalige Verein selbst war.

Mit unseren Teams sind wir heute in vielen Wohnquartieren Bielefelds aktiv und bieten ein hoch qualifiziertes und am Bedürfnis des einzelnen Menschen orientiertes Dienstleistungsangebot, welches kontinuierlich reflektiert und gemeinsam weiterentwickelt wird.

In unseren neun Quartiers-Pflegeteams organisieren die Mitarbeiter ihre Arbeit eigenständig. Koordinierend wirkt unsere Geschäftsstelle, die sich seit Mai 2017 in der Buddestraße 15 in der Bielefelder Innenstadt befindet.

Wir arbeiten gemeinsam mit Engagement und Professionlität daran, die Vielfältigkeit der Lebenskonzepte weiter zu gestalten und zu verbinden. Hierbei ist das effektive Zusammenspiel von Pflegedienst, Nachbarschaft, ehrenamtlich Tätigen, anderen sozialen Einrichtungen und lokalen Ressourcen bestimmend. Zusammen entwickeln wir täglich eine Versorgungsstruktur, die die bisherige Pflegelandschaft nachhaltig erweitert und verbessert. Besonders wichtig ist uns die Stärkung von sozialen und kulturellen Aktivitäten, Ortsnähe und die Beschränkung auf ein kleines Gebiet.

Nicht zuletzt haben wir uns auch strukturell und als Organisation weiter entwickelt und sind heute ein mittelständisches, sozialwirtschaftliches Unternehmen mit neun Quartiersstützpunkten. Wir bieten ambulante Pflege, soziale Hilfen, soziale Beratung und individuelle Begleitung bei Unterstützungsbedarf.

Und noch immer sind wir Menschen, die nicht einfach hinnehmen, was vorgegeben wird.

Bis heute gilt unverändert unser Ziel, Menschen mit besonderem Hilfebedarf individuelle Unterstützung in der eigenen Wohnung zu bieten und ihr Leben so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten.

Wir sind nach vierzig Jahren engagiert, kompetent, verlässlich und noch immer ein bisschen anders!

01.08.2017

Neue Ehrenamtsbeauftragte bei Alt und Jung Nord-Ost e.V.

Sie kam als Ehrenamliche …

Ute Heinrich, Dipl. Soziologin, engagiert sich ehrenamtlich in unserem Verein seit 2012.

Ihre Tatkraft hat uns veranlasst, sie als Quartiersmanagerin für eine zum Teil durch die „Aktion Mensch“ geförderte Stelle für ein neues Projekt an der Brakerstrasse 111 in Bielefeld-Brake für drei Jahre einzusetzen.

In dieser Zeit hat sie eine wirklich tolle Arbeit geleistet, so dass die Bewohner des Projektes und die Ehrenamtlich Tätigen sich an den Verin gewendet haben, um sich für ihren Verbleib einzusetzen.

Die Entscheidung fiel schnell und so wurde die abgelaufene, geförderte Stelle in eine Planstelle umgewandelt und Frau Heinrich als Ehrenamtskoordinatorin für den Verein Alt und Jung Nord-Ost eingestellt.

Frau Heinrich kümmert sich weiterhin, auch als Quartiersmanagerin, um die Quartiersteams Rußheide und Kerksiek. Dort koordiniert sie vor allem, die ehrenamtliche Arbeit und die damit verbundenen Angebote in den Projekten.

26.06.2017

10 Jahre Bielefelder Modell an der Westerfeldstraße

Am Samstag den 24.06. feierten der Verein Alt und Jung Nord – Ost und die bgw (Bielefelder Gesellschaft für Wohnen und Immobiliendiestleistung) Jubiläum. Seit nun 10 Jahren existiert das Projekt welches die Entwickler des „Bielefelder Modells“ in Kooperation betreiben. Das Bielefelder Modell basiert auf einem quartiersbezogenem Wohnen aber auch Arbeiten mit Versorgungssicherheit ohne Betreuungspauschale. In den Projekten ist ein Serviceteam (Pflegeteam) 24 Stunden vor Ort und leistet Hilfe nach Wunsch und Bedarf. Ein Zusätzliches Angebot ist das in den Projekten integrierte „Wohncafe“ ein Begegnungsort für alle Menschen im Projekt aber auch für alle Nachbarn im Quartier.)

Eröffnet wurde die Veranstaltung von dem Bezirksbürgermeister Detlef Knabe, der sich, wie er sagte, noch gut an die Anfangszeit erinnere, weil der rot/gelbe Bau nicht grade auf Begeisterung getoßen ist. Nun aber, so sagt er, zum Stadtbild dazugehört. Er lobte das Konzept des „selbstbestimmten Wohnens“, welches er als „in Mode“ kommend bezeichnete.

Frau Sabine Kubitza, Geschäftsführerin der bgw, sprach über die Anfangszeiten und den Bestehenden Bau mit seinen 23 barrierefreien Wohnungen, 10 dieser Wohnungen sind seit Anbeginn an die selben Mieter vermietet, welches ein gutes Zeichen ist. In Ihrer Ansprache erwähnte sie auch das neue Bauvorhaben der bgw. Noch in diesem Jahr sollen 11 barrierefreie Wohnungen am selben Standort entstehen und ein größeres Wohncafe (in dem wir auch in Zukunft Angebote an die Bewohner und die Menschen im Quartier machen können).

Wolfgang Preuß, Pflegedienstleitung des Vereins Alt und Jung Nord – Ost , lobte den stetigen Einsatz der ehrenamtlich tätigen Kräfte, die das Projekt unterstützen und die Beständigkeit der guten Arbeit des Teams.

Politiker Besuch in Person von Günther Garbrecht (SPD) seit langem Unterstützer unserer Arbeit und Lars Büsing mit Stellvertretung Sabine Klein (Vorsitzende/r Piraten) die sich intensiv nach dem Bielefelder Modell und unserer Arbeit erkundigt haben, waren auch vor Ort. Sie und die anderen Gäste und Bewohner des Projektes haben die Köstlichkeiten die dargeboten wurden genossen und blieben bis in den Nachmittag hinein. Eine große Attraktion war der „Bratwurstwagen“, mit dem Stefan Greiner vom „Kantina 65 Catering“ www.kantina65.de angerollt gekommen ist. Die älteren Besucher fühlen sich an ihre Jugend erinnert, als noch die Verkaufswagen in die Straßen gefahren kamen um ihre Waren anzubieten. Musikalisch haben ehrenamtlich Herr B. Mieter im Haus und Mitarbeiter Willy daVilla den Tag mit Pop Klassikern aber auch Gassenhauern perfekt untermalt.

07.06.2017

Alt und Jung Nord Ost e.V. und die BGW feiern gemeinsam

Bereits 1996 wird aufgrund des immer weiter steigenden Bedarfs an alternativen Pflegekonzepten eine Zusammenarbeit von Alt und Jung und der Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft (BGW) unter dem Begriff „Bielefelder Modell“ ins Leben gerufen.

Es entsteht ein Angebot an barrierefreiem Wohnraum und stadtteilbezogenen, niederschwelligen Versorgungsangeboten, ergänzt durch ein Wohncafé als Treffpunkt und Ort der Kommunikation, der allen Menschen in der Nachbarschaft offen steht. Ebenso ist ein sozialer Dienstleister mit einem Servicestützpunkt rund um die Uhr ansprechbar. Diese Wohnform macht weit über die Grenzen Bielefelds hinaus Schule und wird vielfach in anderen Städten umgesetzt.

Am 24. Juni 2017 wird eines der zahlreichen Projekte an der Westerfeldstrasse in Bielefeld/Schildesche zehn Jahre alt. Unser Quartiers-Pflegeteam „Am Johannisbach“ ist seit Anbeginn für die Belange der Menschen vor Ort.

Dieses Jubiläum wollen wir, Alt und Jung Nord – Ost e.V. und die BGW, zusammen mit Bewohnern, Angehörigen, Freunden und Nachbarn feiern. Vertreter der Stadt Bielefeld sind ebenfalls eingeladen. Die musikalische Unterhaltung wird von Ehrenamtlern übernommen. Außerdem wird das KUKU (Kunst und Kulturhaus), ein weiteres Projekt unseres Vereins, für ein künstlerisches Programm sowie das Spielmobil des Vereins mit tollen Spielangeboten für die kleinsten Gäste sorgen.

Wir freuen uns auf die nächsten 10 Jahre und die Arbeit mit den Menschen im Quartier.

15.03.2017

Alt und Jung Nord-Ost zieht um – mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Der Verein Alt und Jung in der Huchzermeierstraße und die Geschäftsstelle sind ein fester Bestandteil des Quartiers Alt Schildesche. Dies nicht erst seit 1998, als die Wohnprojektberatung e.V. das Haus in der Huchzermeierstraße 7, intern besser bekannt als „H7“, erwarb und unseren Verein als Mieter beherbergte.

Zunächst unterhielten wir hier nur ein kleines Büro im Vorderteil des Hauses, später mieteten wir zusätzlich den Rest des Hauses, bis auf eine Privatwohnung. Nach nunmehr bald zwanzig Jahren hat sich unser Platzbedarf soweit erhöht, dass ein Umzug unumgänglich geworden ist. Unser neues Domizil wird in der Innenstadt in der Bundesstraße Nr. 15 liegen.

Wir gehen mit einem weinenden Auge, da wir uns in all den Jahren mit vielen Menschen der Nachbarschaft angefreundet, örtlichen Institutionen vernetzt haben und dieses Kontakte natürlich vermissen werden. Mit einem lachenden Auge sehen wir unserer neuen Unterkunft entgegen und freuen uns auf zahlreiche neue Kontakte im Quartier rings um die Buddestraße.

Der voraussichtliche Umzugstermin wird Ende April sein. Da noch umfangreiche Umbauarbeiten stattfinden, lässt sich ein sicheres Datum derzeit nicht nennen.

Wir hoffen somit ab Mai 2017 die Türen für Sie/Euch in unserer neuen Geschäftsstelle Buddestraße 15 öffnen zu können.

10.02.2017
 

Pressetermin am 10.2.2017

Vor bereits über zwanzig Jahren hat die Gründerin des Vereins Alt und Jung in Zusammenarbeit mit Herrn Stede von der BGW (Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft) die Idee des Bielefelder Modells an die Stadt Bielefeld und die BGW herangetragen. Seither arbeiten wir daran sehr erfolgreich – zusammen mit unseren Kooperationspartnern. Das Bielefelder Modell wurde in Bielefeld vielfach mit Kooperationspartnern verwirklicht und im Laufe der Jahre auch in anderen Städte umgesetzt.

Einerseits wurde in Fachpublikationen und wissenschaftlichen Studien über das Modell viel berichtet, jedoch fand bisher keine exakte Erhebung über die Inhalte des Modells statt.

Das IPW, Institut für Pflegewissenschaften an der Uni Bielefeld, die BGW und die Kooperationspartner haben nun gemeinsam eine Förderung bei der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW beantragt, durch die eine Studie möglich geworden ist.

Die Evaluation soll Stärken und Schwächen des Modells analysieren und Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufzeigen. Auch soll untersucht werden, wie die Unterstützung durch die mannigfaltigen Hilfen, die für die Menschen im Quartier geleistet werden, sich auf die Selbsthilfepotentiale auswirken. Die Studie zielt auch darauf ab, die Umsetzung des Modells in andere Städte weiter zu erleichtern.

Alt und Jung Nord-Ost unterstützt diese Studie über einen Zeitraum von drei Jahren durch mit Mitarbeit dreier Quartiers-Teams.

09.02.2017

Neue Westfälische: Uni erforscht Bielefelder Modell

19.12.2016
 

KuKu Kursangebote Januar 2017

 

04.10.2016

Projekt „Westwärts – der Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“

Edith Guardado, hier im Interview mit Sylvia Tetmeyer von der Neuen Westfälischen, die ihre Beweggründe erforscht aus El Salvador nach Deutschland zu kommen um ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen.

Seit August 2015 nimmt Edith an dem Projekt „Westwärts – der Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ teil. Sie ist über das Welthaus nach Bielefeld gekommen, hat ein Jahr in einer anderen Institution gearbeitet und dann noch einmal um ein halbes Jahr verlängert, weil sie ihr Wissen über die Arbeit mit Alten und Kranken Menschen erweitern möchte. Später möchte sie diese Erfahrungen in ihrer Heimatstadt Guarjila weiter geben.

Edith arbeitet in einem Heim, in dem „alles vorhanden ist“, aber zu wenige Ideen entwickelt sind, was man mit „alten Menschen alles so machen kann“ um die Tristheit des Heimlebens aufzulockern. Edith sagt, sie habe schon viel mitgenommen aus dem Team Meierteich, in dem sie hauptsächlich im „Nachbarhaus“ tätig ist, einem Nachbarschaftstreff, in dem Menschen für verschiedene Aktivitäten zusammenkommen. Organisiert wird all das vom Alt und Jung Nord-Ost Team Meierteich und ehrenamtlichen Helfern.

Diesen Treff gibt es schon seit sechs Jahren. Er steht den Nachbarn und Kunden des Teams Meierteich zur Verfügung für (private) Feste, Treffen, Kochen, etc.

Das Team ist offen für Ideen und freut sich über ehrenamtliche Helfer, die gerne eigene Ideen einbringen. Ansprechpartnerin hierfür ist

Beate Propach
Tel. 0521 2602729.  

Das Nachbarhaus ist lokalisiert an der Klarhorststraße 23, Ecke Apfelstrasse.

27.09.2016
 

Alt und Jung Nord-Ost e.V. geht in die „Kleingärtnerei“

Als die Kräfte von Siegrid, einer ehrenamtlich engagierten des Pflegeteams „Alt Schildesche“ schwanden, sie ihren Schrebergarten nicht mehr allein bewirten konnte, hatte der Sozialarbeiter des Teams, Holger Kuhn, die Idee, der Verein könnte den Schrebergarten nutzen. Siegrid fand die Idee gut, da sie mit dem Verein lange Zeit eng verbunden war. 

Holger Kuhn bewarb sich im Namen des Vereins somit als Nachfolger um die Parzelle. Natürlich gab es mehrere Bewerber, jedoch entschied sich der Klarhorst e.V. für uns, weil wir im Sinne der Stifterin, Frau Klarhorst, mit „bedürftigen“ Menschen arbeiten. Schnell kam die Idee auf, in dem Garten mit Kunden und Betreuten des Vereins zu arbeiten. Mittlerweile bestehen dort 4 Gruppen: die Gemüsebeet-Gruppe, die Hochbeet-Gruppe (für Rollifahrer), die Rasen-, Blumen-, und Unkrautpflege-Gruppe sowie die Haus- und Außenanlagen-Gruppe. 

Der Garten soll für alle Mitglieder, ehrenamtlich Tätigen und Mitarbeiter unseres Vereins zugängig sein und kann von allen Mitarbeitern unseres Vereins, Mitgliedern und ehrenamtlich Tätigen genutzt werden.

08.07.2016

Erfolgreiche Alt und Jung Nord-Ost Fachtagung 2016 

Am 23. und 24. Juni 2016 fand unsere Fachtagung 2016 „Die ambulante quartiersbezogene Begleitung als zukunftsfähiges Modell“ im Haus Neuland in Bielefeld statt.

Annähernd einhundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer sorgten am ersten Tag während der Impulsreferate für zahlreiche Nachfragen und einen lebhaften Austausch mit den Referenten. 

An Tag zwei wurden in fünf Gruppen Workshops initiiert und engagiert an vielen Themen gearbeitet. Dabei wurden eine Reihe von aktuellen und zukunftsweisenden Fragen und Forderungen, vor allem die Zukunft der quartiersbezogenen Versorgung betreffend, an die Politik in Bund, Land und Stadt, die Spitzenverbände und Träger, aber auch an die Menschen in der Arbeit vor Ort aufgeworfen.

Die Ergebnisse der Fachtagung werden im Herbst dieses Jahres als Buch beim IN VIA Verlag, dem Fachverlag für Soziale Arbeit, erscheinen. Das Buch wird auch als E-Book erhältlich sein. Diese Veröffentlichung wird durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. 

Als Veranstalter freuen wir uns sehr über das große Interesse der verschiedenen Institutionen und deren Repräsentantinnen und Repräsentanten. Teilgenommen haben unter anderem Vertreter der Stadt Bielefeld, vom Landschaftsverband Westfalen, vom Paritätischen NRW, der Bertelsmann-Stiftung, der Katholischen Hochschule Münster, des ZIG und verschiedenen Trägerorganisationen. 

04.07.2016
 

Wir machen uns stark für die Integration Geflüchteter

Seit Anfang diesen Jahres finanzieren wir 3 Minijobs für die „Geflüchteten-Arbeit“ in Bielefeld. Yvonne Bauer, Dipl. Soziologin, ist die erste vom Verein finanzierte Kraft, die seit dem 1. März aktiv ist.

Wir sehen es als unsere Verantwortung, einen Beitrag zur Entlastung der Stadt Bielefeld und zur Unterstützung geflüchteter Menschen in unseren Quartieren zu leisten.

Frau Bauer unterstützt die Stadt Bielefeld im Quartier Rußheide. In ihrem Tätigkeitsbereich geht es hauptsächlich darum, geflüchteten Menschen beim „Zurechtfinden“ im Behördendschungel Unterstützung zu bieten. Sie hilft unter anderem bei der Antragstellung, Begleitung bei Arztbesuchen, bei der Wohnungsfindung, Begleitung zu Sprachunterricht oder zum Schulbesuch. Wir freuen uns.

09.06.2016
 

Politik zu Gast bei Alt und Jung Nord-Ost

Zum Jahresende 2015 haben wir mit einem Neujahrsgruß einen „Wertschein für einen Erfahrungstag“ in einem unserer Quartiers-Pflege Teams an Politiker aller Parteien (des Stadtrates Bielefeld und des Landtages NRW) verschickt.

Wir wollten damit der Politik die Möglichkeit bieten, die Arbeit in der ambulanten Alten- und Krankenhilfe unter dem Aspekt der quartiersbezogenen Arbeit, mit all ihren Eigenarten und Herausforderungen kennen zu lernen.

So sollten Sozial-Politiker die Möglichkeit erhalten Ihre Kenntnisse über die Arbeit im Quartier zu vertiefen und die gewonnenen Eindrücke für Ihre fachliche und politische Arbeit als Anregung und Praxiserfahrung zu nutzen.

Frau Grochowiak-Schmieding, Bündnis 90/Grüne und Mitglied des Landtages NRW hat diese Einladung angenommen und unser Quartiers-Team Meierteich am 19. Mai 2016 besucht

09.06.2016
 

Internationaler Tag der Pflege 12.05.2016

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“
Cicely Saunders

Die freie Wohlfahrtspflege hat den Tag der Internationalen Pflege in diesem Jahr unter das Motto „Wir begleiten Sie würdevoll – bis zuletzt!“ gestellt, und die Mitgliedsorganisationen zu Aktionen zum Thema Sterbebegleitung und palliative Versorgung aufgerufen.

Wir haben dies zum Anlass genommen, die Grünen-Politikerin Manuela Grochowiak-Schmieding, MdL NRW und Krankenschwester für Anaesthesie und Intensivmedizin einzuladen.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Weichen, die das im Dezember verabschiedete Hospiz- und Palliativgesetz gestellt hat, jetzt zu nutzen. Vor allem geht es darum, den Betroffenen die benötigte Unterstützung aus einer Hand zukommen zu lassen.

Die professionellen Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen, die im häuslichen Bereich palliativ behandelt werden, müssen auf eine breite Basis gestellt werden. Der Wunsch ist, dass die Politik darauf hinwirkt, dass die palliative Behandlungspflege in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen wird, und dabei über die Krankenkassen insbesondere auch die psychosozialen und spirituellen Bedürfnisse der schwerstkranken und sterbenden Menschen berücksichtigt werden.

Frau Grochowiak-Schmieding, mit der Problematik wohl vertraut, vertrat die Ansicht, dass eine solche Erweiterung des Leistungsbereichs der Krankenkasse für eine flächendeckende Versorgung der Menschen im letzten Lebensabschnitt lange überfällig ist. Sie wird die ihr zur Verfügung stehenden Mittel in den nächsten Monaten dafür einsetzen, die Umsetzung des im Dezember letzten Jahres geänderten Gesetzes, auch gerade für den ambulanten Sektor, genau nachzuverfolgen.

22.10.2015

Podiumsdiskussion

Alt und Jung Nord-Ost e.V. hat in seiner Geschichte als ein Modul seines Selbstverständnisses die selbständige, freiberufliche Arbeit seiner Mitglieder realisiert und sich als Arbeitsgemeinschaft selbständiger Personen definiert. Diese Form der selbstbestimmten Arbeitsorganisation hat sich bewährt und gewährleistete die Begegnung auf Augenhöhe mit den zu Pflegenden! Nach langwierigen Auseinandersetzungen mit Institutionen der Sozialversicherung und der Finanzverwaltung war dieses Modell nicht mehr vollständig aufrecht zu erhalten. Seit zwei Jahren befindet sich der Verein in einem Transformationsprozess zu einem Arbeitsmodell, dass angestellte und selbständige Arbeitsmöglichkeiten verbindet. Dabei wollen wir die Grundlage der parteilichen, an den Bedürfnissen der unterstützungsbedürftigen Menschen orientierten Arbeit erhalten. Bei dieser Podiumsdiskussion haben wir zusammen mit Vertretern der Stadt Bielefeld und Politikern den Transformationsprozess beleuchtet und zugleich den Blick nach vorne gerichtet.

Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen hat die Veranstaltung eröffnet und blieb angesichts der vielen interessanten Themen deutlich länger als geplant.

Weitere Teilnehmer waren Günter Garbrecht, (MdL, SPD), Frau Bernadette Büren (Altenhilfeplanung der Stadt Bielefeld), Frau Dr. Iris Ober (stellv. Fraktionsvorsitzende, Bündnis 90/ Die Grünen), Herr Büsing, Angelika Gemkow (ehem. MdL, ehem. Mitglied im Stadtrat, seit 2006 Beauftragte der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen), Frau Bernadette Büren (Altenhilfeplanung der Stadt Bielefeld), Holger Kuhn (aktives Mitglied des Vereins Alt und Jung Nord-Ost e.V.), Dr. Dirk Schleef (Vorstand des Vereins Alt und Jung Nord-Ost).

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